1. Schritt für ein Nahwärmenetz in Möckenlohe

Die Teilnehmer für ein neues Nahwärmenetz in Möckenlohe treffen sich
am 13.07.2016 (19:30 Gasthof Meyer Möckenlohe) zu einer ersten gemeinsamen Sitzung.
Ziel dieses Abend ist es, herauszufinden, welche Gesellschaftsform für das
Nahwärmenetz möglich und auch umsetzbar ist. Dieser Abend dient als Informationsabend und zur Findung der Gesellschaftsform. Voraus geht ein interessanter Vortrag über Konzeptvorstellungen der Stadtwerke Neuburg.

Tagesordnung der 1. Teilnehmerversammlung Nahwärmenetz Möckenlohe

1.) Begrüßung durch den 1.Bgm. Birzer / 3.Bgm Schmelz

2.) Konzeptvorstellung Stadtwerke Neuburg (Vortrag von Herrn Lothar Behringer)

3.) Hauptthema Vorstellung der Gesellschaftsformen:

a.) Bürger-Energie-Genossenschaften BEG (Vortrag von Herrn Peter Mießl Vorstandsvorsitzender BEG )

b.) Betrieb gewerblicher Art seitens der Kommune (Vortrag Herr Andreas Birzer, 1.Bgm. Adelschlag)

4.) Vorstellung der interessierten Teilnehmer am Nahwärmenetz Möckenlohe (Vortrag Werner Schmelz, 3.Bgm.)

5.) Weiteres Vorgehen:

a.) Hinweis an alle Teilnehmer: alle Vortragsunterlagen werden im Bürgernetz „Zukunft Adelschlag“ eingestellt.

b.) Die Entscheidung der Gemeinde Adelschlag, welche Gesellschaftsform gewählt werden soll, ist im Gemeinderat abzustimmen!
Daher ist es wichtig, ein Stimmungsbild der Teilnehmer vor der Gemeinderatsitzung zu erhalten.
Die Teilnehmer werden daher von der Gemeinde schriftlich angefragt und können Ihr persönliches Votum vor der Gemeinderatssitzung klar zum Ausdruck bringen.

6.) Fragen und Antworten

7.) Schlussrede 1. Bgm. Birzer

Unterlagen:

Konzeptvorstellung Stadtwerke Neuburg

Vorstellung der BEG Möckenlohe

Betrieb gewerblicher Art als mögliche Rechtsform

Darstellung des Teilnehmerkreis

Vorstellung städtebauliches Konzept

Derzeit wird von Frau Architektin Dentele im Auftrag der Dorferneuerung mit der Vorstandschaft und dem Arbeitskreis Gemeinschaftshaus ein städtebauliche Konzept für den Bereich Rathausplatz mit Feuerwehr und Gemeinschaftshaus erarbeitet.
Am 06.07. wird im Gemeinderat das Projekt vorgestellt. Anschließend wird am 20.07 Details der breiten Öffentlichkeit in der Schule vorgestellt.
Aufgabe für die Architektin war:
– Städtebauliche Einfügung in die Bahnhofstraße
– Platzcharakter
– Alternativen mit und ohne altem Rathaus
– Umsetzung des Raumbedarfs

Dies ist KEINE Objektplanung! Genaue Ausmaße, Größe, Lage der Toiletten, … sind nicht Gegenstand der Betrachtung.
Wie geht es hier weiter?
– Die Gemeinde ist Bauherr, nicht die Dorferneuerung!
– Gemeinderat entscheidet darüber
– Festlegung auf ein Konzept (mit oder ohne dem alten Rathaus)
– Finanzierung (Förderung FFW, Förderung Schützen, Eigenleistung, Pauschale der Dorferneuerung oder über ELER-Programm, weitere Fördermöglichkeiten)
– Auswahl eines Planers
– Detaillierte Objektplanung

Rathaus / Gemeinschaftsräume in Adelschlag (Randnotizen am 14. März 2016 )

Am 14.März traf sich der Arbeitskreis mit dem Ziel, ein Raumprogramm
für die weitere Planung des Gemeinschaftshaus festzulegen.

Raumbedarf der Feuerwehr:

– 2 Stellmöglichkeit für mit je 12,5 m
– Stellmöglichkeit für Hänger
– Schulungsraum für etwa 20 Personen (ausschließlich Feuerwehr)
– Für größere Gruppen Nutzung des Saales

Saal und Gruppenräume:

– Saal teilbar, möglichst getrennt heizbar
– ‘Stüberl‘
– Stuhllager, Bühne
– eigenständiger Gruppenraum
– ein zweiter Gruppenraum stünde bei abgeteiltem Saal zur Verfügung
– Sitzungssaal könnte gleichzeitig Trauzimmer sein
– ein Gruppenraum sollte abschließbare Schränke (z.B. für Musikunterricht) beinhalten

Anforderungen an die Küche

– Ausstattung sollte klar über die reine Teeküchenfunktion hinausgehen
– Kochen für etwa 20 Personen sollte möglich sein
– Zum Anrichten von ‘Brotzeittellern‘ und dergleichen werden große Abstellflächen benötigt
– Kühlraum

Jugendräume:

– für sich selbst organisierende Jugend
– Anschluss an die anderen Räume zur Förderung der Gemeinschaft
– eventuell getrennter Eingang zur Vermeidung von Konflikten …
– wichtig: Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen bei Planung und Bauphase

Lagermöglichkeiten:

– ca. 100 m²bei guter Organisation
– Fahnen
– Zelt mit Bar
– Fischgrill, Kochtöpfe
– Geräte Gartenbauverein

Weitere Termine sind im Terminplan ersichtlich.

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Nahwärmenetzes liegt vor

Protokoll AK Energie

25.11.2015 19.30 Uhr
Besl Wirt
15 Teilnehmer
Schriftführer: Andreas Behr

 

  • Begrüßung durch den 3. Bürgermeister Werner Schmelz
  • Hinweis, dass es neue potentielle Teilnehmer am Nahwärmenetz Möckenlohe gibt
  • Vorstellung der 7 möglichen Varianten des Möckenloher Nahwärmenetzes, durch Werner Schmelz (siehe PDF)
  • Er betont, dass es sich bei den Preisen in seiner Präsentation um tatsächliche Angebotskosten handelt
  • Die Varianten 1 – 5 sind von der Firma Ratiotherm aus Dollnstein; Variante 6 + 7 von Herrn Oberöder vom AELF Ingolstadt

Download (PDF, 1.08MB)

  • Danach stellte Herr Beyer vom Institut für Energietechnik (IfE) seine Wirtschaftlichkeitsberechnung zu den 7 Varianten vor (siehe PDF)

Download (PDF, 790KB)

  • Dazu kam der Hinweis, dass einen Baukostenzuschuss von 2000€ pro Teilnehmer geben kann bzw. 4000€ pro Hausanschluss
  • Mit diesem Zuschuss käme man auf einen Wärmepreis von 10,3 Cent pro kWh
  • Die Bandbreite reicht laut IfE von 11,4 Cent (Variante 1) bis 14,3 (Variante 7), wenn die Förderung bereits abgezogen wurde
  • Ohne jegliche Förderung kostet Variante 1 12,5 Cent und Variante 7 15,6 Cent
  • Anschließend entspann sich eine Diskussion
    • Wäre es günstiger, wenn sich jeder Solar auf´s Dach montiert? Wäre dabei eine Netzeinspeisung denkbar, wie in Dollnstein?
    • Dollnstein habe eine Mindestabnahmemenge von 4000 kWh, sollte man dies auch so machen?
    • Auch wurde angemerkt, dass der Bürger wissen will was das alles konkret kostet
    • Beim Thema CO² kam die Frage wie viel CO² ein Auto während 25000km Fahrt ausstößt: Annahme 130g CO² / km
    • 0,130 kg/km * 25000 km = 3250 kg CO² = 3,25 t
    • mögliche Unternehmensformen wurden angerissen und diskutiert, dies sei aber mit dem Gemeinderat zu klären
    • Herr Beyer spricht kurz Betreibermodelle an und stellt knapp weiter Vorgehen vor
    • Breitband und Nahwärmenetz – Grabungen sollten möglichst gemeinsam getätig werden
    • Der nächste Schritt ist eine Information des Gemeinderates sowie der Teilnehmer
    • IfE wird hierfür ein Schreiben aufsetzen
    • Im Januar werden wieder neue Aktionen von N-Ergie gefördert, wir sollten sehen ob da etwas dabei ist um mit N-Ergie zu kooperieren
    • In anderen Orten gibt es Begehungen mit Wärmebildkameras, wäre das bei uns auch möglich?
  • Werner Schmelz merkt an, dass er mit Bernd Weber vom Energiebündel Eichstätt in Kontakt steht, um die beste Lösung für das Nahwärmenetz und weitere Aktionen zu finden

Einladung zum Weihnachsmarkt im Hof der Grundschule Adelschlag

Alle Bürger sind herzlichst eingeladen, unseren Weihnachtsmarkt zu besuchen.
Dieser hat heuer (Sonntag, 06.12.2015) ein komplett neues Konzept bekommen.
Der Schwerpunkt liegt nicht im Kommerz sondern in der Begegnung. Daher werden
hauptsächlich örtliche Vereine und Anbieter aus dem Gemeindebereich die Stände besetzen.
In der Zeit von 14.00 – 20.00 Uhr soll ein umfangreiches musikalisches Rahmenprogramm stattfinden,
an dem sich Gruppen aus der Gemeinde beteiligen.

Programm 14.00 Uhr:
-Eröffnung durch den Bürgermeister
-Bläserklasse und Grundschulchor

14.30 Uhr:
-Drei Kindergärten

15.00 Uhr
-Jugendblaskapelle Möckenlohe

15.30 Uhr:
-Fackelwanderung vom Feuerwehrhaus zum Weihnachtsmarkt

16.00 Uhr – 17.00 Uhr:

-Pietenfelder Dorfmusi

18.00 Uhr-19.00 Uhr:
-Adelschlager Bläser

Einladungsplakat2015_Page_1

Die Kläranlage in Adelschlag wird energieoptimiert

Protokoll AK Energie

 

21.10.2015 19.30 Uhr
Besl Wirt
13 Teilnehmer
Schriftführer: Andres Behr

 

– Begrüßung Christian Gerner
– Vorstellung der bisherigen Projekte durch Herrn Vögerl von IfE
– PV Schule 24,8 kWp
Zusage von N-Ergie über 30kWp, verbaut im Juli 2014
3300€ Stromersparnis bislang

– PV Kläranlage 17kWp
bislang ist keine Optimierung erfolgt
30kWh Verlust Pro Woche zwischen Anlage und Zähler (entspricht 30kWh / (24Stunden * 7 Tage) = ca. 178 Watt Konstantverbrauch
Optimierungsvorschlag 1
Stromspeicher (sehr kostenintensiv)
Optimierungsvorschlag 2
verschobene Lastzeiten mithilfe eines weiteren Schwimmerschalters
dazu würden am Klärbecken maximal 300m³ mehr angestaut, also ca. 1 m Beckenhöhe

– Nahwärmenetz Ochsenfeld
Aufgrund des niedrigen Heizölpreises zurückgestellt

– Nahwärmenetz Möckenlohe
Es wird auf eine Lösung mit Pellets hinauslaufen, womit diese kombiniert werden ist noch offen
Derzeit beschäftigen sich 2 Ingenieurbüros mit dem Nahwärmenetz
Möglich wäre auch eine Kombination mit Solarkollektoren (Variante ähnlich wie in Dollnstein)

– Nahwärmenetz Adelschlag
Am Gießgraben (wegen gesunkenem Interesse eingestellt)
Bahnhofstraße, Eichstätter Straße, Am Anger (wegen niedrigem Heizölpreis und gesunkenem Interesse eingestellt)

– Energieleitfaden
nächste Themen
– Biomasse
– Wärmepumpen
– Thermische Einsparung
– Elektrische Einsparung

– Pumpentausch
36 ausbezahlte Anträge
Die hohe Dunkelziffer wurde diskutiert
Durch die Aktion werden bereits jetzt 13000 kWh Energie gespart

– Beim bayerischen Energietag haben wir den 3. Platz erreicht

– Herr Obernöder stellt sich kurz vor
Er wird sich mit dem Nahwärmenetz in Möckenlohe beschäftigen und ist derzeit hauptsächlich mit Holzheizungen beschäftigt, auch Eisspeicher hat er schon verbaut
Den Vorteil der Hackschnitzel sieht er darin, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt
Bei der Wärmebelegung des Nahwärmenetzes Möckenlohe würden sich einige Firmen die “Finger reiben”, der derzeitige Ölpreis würde die Umsetzung allerdings gefährden

– Werner Schmelz stellt die Varianten der Firma Ratiotherm für das Nahwärmenetz Möckenlohe vor
– Alle Varianten mit Pellets- und Ölkessel und dazu kombiniert:
– 3000l Pufferspeicher
– 8000l Pufferspeicher
– 15000l Pufferspeicher mit Solarthermie (wie in Dollnstein) und Niedertemperatur
Daraus entspann sich eine Diskussion über die Wirtschaftlichkeit

– Der AK Energie sucht noch Ideen wie man weiter Energie sparen bzw. erzeugen kann
– Bei der Hausbeleuchtung könne man z.B. durch LED Lampen die Stromkosten erheblich einsparen
– Bei der Straßenbeleuchtung sei es ähnlich, deshalb tauscht die Gemeinde auch bei Lampenausfall durch LED, so Bürgermeister Birzer

Protokoll zur 2. Sitzung der Vorstände der Dorferneuerung (02.11.2015)

Anwesend waren alle Vorstandsmitglieder und somit beschlussfähig

Restliche Anwesende laut Anwesenheitsliste:
Frau Karger, ALE Zusätzlich Frau Margit Kattinger vom Ingenieurbüro Kattinger

Terminankündigung:
Vorstandsschulung in Thierhaupten am 30.01.2016, Kosten trägt die Gemeinde

Aufwandsentschädigung:
Die Vorstandsmitglieder sowie deren Vertreter erhalten eine Aufwandsentschädigung von 9,60 € je  angefangene Stunde für die Teilnahme an den Vorstandssitzungen. Die Aufwandsentschädigung für die Vertreter trägt die Gemeinde. Die Stundenliste hierzu führt Frau Karger. Weitere entstehende Kosten z.B. für Kopien bitte an Frau Landerer melden. Größere Anzahl von Kopien oder auszudruckende Karten an Frau Karger melden und möglichst vom ALE ausführen lassen.

Maßnahmenplan:
Der Dorferneuerungsplan Ortsteile wurde vorgelegt mit den erarbeiteten Ergebniss für die einzelnen Ortsteile. Die darin enthaltenen Maßnahmen dienen als Arbeitsgrundlage, sie müssen nicht alle umgesetzt werden und können jederzeit um andere Maßnahmen erweitert werden. Um Zuschüsse zu bekommen muss jedoch diesem Plan, so wie vorliegt, zugestimmt werden. Er wurde so von allen Vorstandsmitgliedern angenommen.
Es wurde gefordert, dass jedes Vorstandsmitglied diesen Plan erhalten sollte.

Beschlüsse:
Alle Beschlüsse liegen bei der örtlichen Beauftragten Maria Landerer.

Protokoll:
Das Protokoll wird ebenfalls dort abgelegt, jedoch auch jedem Vorstandsmitglied zugesendet nach vorheriger Durchsicht durch Frau Karger.
Gedruckte Versionen der Arbeitsergebnisse aus den Ortsteilen:
Jeder Ortsteil bekommt einen Gesamtordner mit allen erarbeiteten Maßnahmen und Karten von Frau Karger.

Aufträge bis zu 5000€:
Um die Handlungsfähigkeit von Frau Karger zu sichern wurde einem Beschluss zugestimmt, dass Sie jedem Fall einen Vorstandsbeschluss Aufträge bis zu einer Höhe von 5000 € vergeben kann ohne in zu haben. Sie wird jedoch in den Sitzungen über vergebene Aufträge berichten. Umlage von Kosten direkt auf die Anlieger erfolgt nur bei Straßenbaumaßnahmen. Alle übrigen werden jeweils Kosten werden über Gebühren und Abgaben auf alle Bürger umgelegt. Es 50% der Kosten vom Amt für ländliche Entwicklung getragen und 50% von der Gemeinde. 3% müssen zusätzlich an den zuständigen Verband abgeführt werden, auch hiervon trägt 50% die Gemeinde und 50% das ALE. Alle Maßnahmen und deren Kosten müssen jeweils noch im Gemeinderat verabschiedet werden.

Karte der Ortsteile mit förderfähigen Gebäuden:
Die Gebäude müssen vor 1970 erbaut worden sein. Der historische Ortskern wurde festgelegt anhand einer Karte aus dem 19. Jahrhundert. Es ist jederzeit möglich einen Antrag auch für ein Gebäude außerhalb des Fördergebiets zu stellen.

Förderung privater Maßnahmen:
Auch private Maßnahmen können gefördert werden. Hierzu werden lnfobroschüren ausgelegt in den Bürgerbüros. Das lngenieurbüro Kattinger erhält hierzu den Auftrag, der zunächst eine Summe von 15.000 Euro umfasst und stundenweise abgerechnet wird. Jeder Bürger kann eine Beratung von bis zu 5 Stunden in Anspruch nehmen. Sollte mehr Bedarf bestehen, kann die Summe aufgestockt werden.

Erste Maßnahme:
Gemeindehaus Adelschlag
Das lngenieurbüro Kattinger erhält den Auftrag der Entwurfsplanung. Die Entwurfsplanung ist Voraussetzung für die endgültige Planung und Ausführung des Hochbaus für ein weiteres lngenieurbüro.
Das lngenieurbüro Kattinger hat bereits einige Vorentwürfe ausgearbeitet, die die Möglichkeit der Erhaltung des alten Gebäudes sowie einen kompletten Neubau enthalten.
Als erster Schritt sollen nun alle Vereine, die das Gebäude künftig nutzen sollen, zu Planungsgesprächen für die Bedarfsermittlung eingeladen werden.

Prio-Maßnahmen der anderen Ortsteile:

Möckenlohe
-Gehwege
-Dorfplatz
-Gemeindehaus
Ortsbeschilderung evtl. in Verbindung mit Beschilderung aller übrigen Ortsteile

Ochsenfeld:
Gesamtkonzept Dorfmitte mit Verlegung Bushaltestelle, Gehweg um die Kirche, Ochsenbrunnen, Zaun Heinlothhaus inkl. Treppe Dorfladen Nachbarschaftshilfe aufbauen

Private Initiative zahlt sich aus – so werden Bauherren unterstützt und das Ortsbild attraktiv

Bild

Die privaten Anwesen mit ihren Gebäuden, Hofräumen und Vorgärten prägen in besonderem Maß das Erscheinungsbild der Dörfer in Bayern. Die Dorferneuerung nur auf die öffentlichen und gemeinschaftlichen Bereiche zu beschränken, wäre daher ein unzureichender Ansatz. Gerade die Investitionen privater Bauherren in leerstehende Bausubstanz, markante alte Gebäude und in die Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Häuser verhindern, dass die Ortskerne aussterben. Zudem gilt: Wer im Dorf Bestehendes revitalisiert und darin investiert, baut nicht in die Landschaft hinaus. Die Innenentwicklung der Dörfer erhält materielle und immaterielle Werte und vermeidet Flächenverbrauch. Dazu bietet das Bayerische Dorfentwicklungsprogramm investitionsbereiten Haus­ und Hofbesitzern finanzielle Unterstützung an.

Weitere Info:

Kattinger Margit                                                                                                      Landschaftsarchitektin                                                                                        Tel:           081678551                                                                                              e-mail: Kattinger@t-online.de

www.stmelf.bayern.de/landentwicklung

Download (PDF, 184KB)

Dorfmitte, denkmalgeschützt, unbewohnt, baufällig und weit entfernt von modernen Wohnansprüchen

altes Haus

 

 

 

 

 

 

Verwandlung in ein ortsbildprägendes und strahlendes Schmuckstück mit attraktivem Vorbereich

neues Haus

Einladung zur 2. Sitzung der Vorstände der Dorferneuerung

Am 02.November 2015 lädt zum zweiten Mal um 19:00Uhr die Vorstandsvorsitzende          R. Karger die Vorstände der Dorferneuerung ins Rathaus nach Adelschlag ein.
Folgende Tagesthemen werden erörtert:

1.) Dorferneuerungsplan
2.) Weiteres Vorgehen im Verfahren (vertragliche Regelung, Kostenvereinbarungen mit der Gemeinde Adelschlag)
3.) Begleitende Beratung im Verfahren durch das Büro Kattinger
4.) Sonstiges
Die Sitzung zu den Tagesordnungspunkten 1-3 ist öffentlich.

Download (PDF, 46KB)

 

Der Vorstand der Dorferneuerung kann seine Arbeit aufnehmen.

Sie wollen als Vorstandsmitglieder die Dorferneuerung stemmen (von links): Renate Heigl, Josef Meyer junior, Denise Bittl, Frank Schmidt, Edeltraud Spreng, Robert Schartl vom Amt für ländliche Entwicklung , Andrea Gsandner, Thomas Göbel, Maria Landerer, Anne Neidert, Kathrin Nichter, Josef Eitler und Bürgermeister Andreas Birzer. Nicht im Bild ist Klaus Wittmann. - Foto: fun

Sie wollen als Vorstandsmitglieder die Dorferneuerung stemmen (von links): Renate Heigl, Josef Meyer junior, Denise Bittl, Frank Schmidt, Edeltraud Spreng, Robert Schartl vom Amt für ländliche Entwicklung , Andrea Gsandner, Thomas Göbel, Maria Landerer, Anne Neidert, Kathrin Nichter, Josef Eitler und Bürgermeister Andreas Birzer. Nicht im Bild ist Klaus Wittmann.

 

Sieben Frauen und fünf Männer bilden den neuen Vorstand: Gewählt wurden für

Adelschlag Thomas Göbel und Maria Landerer.
Möckenlohe Klaus Wittmann und Renate Heigl.
Ochsenfeld Kathrin Nichter und Anne Neidert gewählt.

Dazu kommen als Vertreter der

Gemeinde Bürgermeister Andreas Birzer
und vom Amt für ländliche Entwicklung Roswitha Karger,

die die Dorferneuerung in den nächsten sechs Jahren steuern werden.

Vertretung der Vorstände:
Adelschlag Andrea Gsandnerl und Edeltraud Spreng
Möckenlohe Josef Meyer junior, und Frank Schmidt
Ochsenfeld Denise Bittl und Josef Eitler
Gemeinde Daniela Göttler-Gambel.

Der Bürgermeister stellte die Vorarbeiten der einzelnen Arbeitskreise der Ortsteile heraus. Diese haben zusammen mit der Architektin Margit Kattinger Vorstellungen für die Zukunft erarbeitet. Birzer will die geplanten Maßnahmen je nach Finanzlage durchgeführt wissen, um den Haushalt nicht zu überfordern. Robert Schartl vom Amt für ländliche Entwicklung lobte die Gemeindebürger für ihr großes Engagement. Er sagte, durch die Wahl des Vorstands werde „eine Genossenschaft auf Zeit“ gebildet. Ihre Aufgabe ist es, die Planungen und die Finanzierung der Projekte zu überwachen. Dazu gehören im Einzelfall auch Grundstücksbereinigungen.

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