Einladung zur 2. Sitzung der Vorstände der Dorferneuerung

Am 02.November 2015 lädt zum zweiten Mal um 19:00Uhr die Vorstandsvorsitzende          R. Karger die Vorstände der Dorferneuerung ins Rathaus nach Adelschlag ein.
Folgende Tagesthemen werden erörtert:

1.) Dorferneuerungsplan
2.) Weiteres Vorgehen im Verfahren (vertragliche Regelung, Kostenvereinbarungen mit der Gemeinde Adelschlag)
3.) Begleitende Beratung im Verfahren durch das Büro Kattinger
4.) Sonstiges
Die Sitzung zu den Tagesordnungspunkten 1-3 ist öffentlich.

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“Markt der Möglichkeiten”

Bericht im Eichstätter Kurier vom 07.05.2014

Adelschlag (EK) Die Gemeinde Adelschlag und alle Arbeitskreise der Gemeindeentwicklung hatten zu einem „Markt der Möglichkeiten“ geladen, um dort als Abschluss einer intensiven Arbeit in verschiedenen Arbeitskreisen die erarbeiteten Ergebnisse zu präsentieren.

Adelschlag: "Markt der Möglichkeiten"
Die Gemeindeentwicklung in Adelschlag stößt auf großes Interesse in der Bevölkerung. Die Abschlusspräsentation in der Schule war bestens besucht. – Foto: klk

Im Lied „Unser Gmoi soi scheena werd’n, scheena, scheena“ gab der Elternchor der Schule unter Leitung von Ingrid Harrer-Hoffmann treffend den Anlass der Veranstaltung am Sonntag musikalisch wieder. Auch die Bläserklasse der Schule unter Leitung von Johannes Alberter spielte zur Eröffnung, bevor der neue Bürgermeister Andreas Birzer die zahlreichen Gäste, darunter seinen Amtsvorgänger Michael Spreng, alle Arbeitskreismitglieder und den Vertreter des Amts für Ländliche Entwicklung Oberbayern, Robert Schartl, sowie die Landschaftsarchitektin Margit Kattinger begrüßte.

Dorferneuerung, so Birzer, sei in der Gemeinde Adelschlag nichts Neues. Bereits 2001 wurde ein Verfahren im Ortsteil Pietenfeld gestartet, das sich mittlerweile im dritten Bauabschnitt befindet.

2011 ergab sich für die Gemeinde eine völlig neue Perspektive: ein Gemeindeentwicklungsplan mit Dorferneuerungsverfahren für die Ortsteile Adelschlag, Möckenlohe und Ochsenfeld. Im Frühjahr 2012 wurden Arbeitskreise gebildet, die Ziele formulieren sollten. Birzer dankte allen, die in ihrer Freizeit für die Belange der Gemeinde und Ortsteile gearbeitet haben. Besonders dankte er Margit Kattinger, bei der alle Fäden zusammenliefen. Jetzt gehe es darum, den Entwicklungsplan ernst zu nehmen. Er solle eine Richtschnur für die Arbeit des Gemeinderats in den folgenden Jahren sein, sagte der Bürgermeister. Er appellierte an alle Ehrenamtlichen, weiter mitzuarbeiten.

Der Vertreter des Amts für Ländliche Entwicklung, Robert Schartl, sagte, diese Abschlussveranstaltung sei ein Tag des Feierns aufgrund des guten Ergebnisses. Jetzt beginnen die Projektarbeit und die Detailplanungen. Der Prozess wird nun im Dorferneuerungsverfahren weiterbetreut.

Die Planerin und Landschaftsarchitektin, Margit Kattinger, stellte sich der oftmals geäußerten Frage „Warum eine Gemeindeentwicklung“ Die Antwort: „Weil sie spannend ist.“ Für ihren Geschmack manchmal vielleicht zu spannend, aufgrund schwieriger und trockener Diskussionen in den Arbeitskreisen, wofür sie um Nachsicht bat. Das nunmehr entstandene Gemeindeentwicklungsprojekt sei jedoch als tolle Grundlage für die nächsten Jahre und als voller Erfolg anzusehen.

Ein besonderes Lob sprach die Planerin der Jugend der Gemeinde Adelschlag für ihr großes und tolles Engagement aus. Auch Kattinger betonte, dass nun keine Rede von Abschluss sein dürfe, da es schon weitergehe und manche Ziele bereits jetzt umgesetzt werden. Vor allem die Gemeinschaftsräume in den Ortsteilen werden jetzt intensiv und direkt vorangetrieben.

Zwischen den einzelnen Ansprachen lockerte der Elternchor der Schule mit musikalischen Beiträgen den offiziellen Teil auf, nahm so manche Gegebenheit in den Ortsteilen in ihren Liedern auf. Am späteren Nachmittag bot außerdem die Ruaskuchl Musi einen musikalischen Beitrag und nahm in gewohnter Weise die Thematik des Tages zum Anlass ihrer Lieder. Im Anschluss konnten sich alle Besucher ein Bild der Ergebnisse der einzelnen Arbeitskreise in den Räumlichkeiten der Schule machen. Die Arbeitskreise Ortsbild, Gemeinschaftsleben, Landnutzung, Information und Kommunikation sowie Siedlungsentwicklung präsentierten in den verschiedenen Räumen der Schule die Ergebnisse. Alle Anwesenden hatten die Gelegenheit diese zu begutachten und ihre Meinung hierzu kundzutun. Zum Gelingen des Nachmittages trug auch der Elternbeirat der Schule bei, der die Besucher mit Kaffee und Kuchen versorgte.

Protokoll vom Sprechertreffen am 30.01.14

Anwesend:

Michaela Kleinhans, Josef Kleinhans, AK Gemeinschaftsleben Adelschlag, Andrea

Gsandner, Gertrud Schiele, Christa Mogl, Maria Landerer, AK Ortsbild Adelschlag,

Werner Schmelz, Andreas Behr, Andreas Birzer, AK Info-Kommunikation, Anne

Neidert , AK Info-Kommunikation und AK Schule, Arbeit Bildung, Christian Meier,

Rainer Behr, AK Gemeinschaftsleben Möckenlohe, Daniel Bösl, AK Siedlungsentwicklung, Johann Schmid, AK Ortsbild Möckenlohe, Wendelin Funk, AK Hochwasserschutz, Landnutzung, Daniela Göttler-Gambel, Michael Maier, AKsOrtsbild/Gemeinschaftsleben Ochsenfeld, Christian Gerner, AK Energie, HerrBürgermeister Spreng, Frau Kattinger als Beauftragte des Amtes für ländliche Entwicklung

Somit waren Vertreter aller AKs anwesend

 

Tagesordnungspunkt 1:

Schule als zentrales Element der Gemeinde Adelschlag

Mögliche Aktivitäten als Gemeinschaftsprojekt der Arbeitskreise bzw. der Ortsteile:

 – Bepflanzung mit Kräutern + Gehölzen, Ausführung durch die Obst- und Gartenbauvereine sowie den Elternbeirat (To do: Christa Moglfragt bei den Obst und Gartenbauvereinen an, Andrea Gsandner fragt beim Elternbeirat an, Pflanzkonzept in Abstimmung mit Schule und Frau Kattinger)

– Angeregt wurde auch die Anfertigung mobiler Sitzgelegenheiten aus Holz,

Frau Göttler-Gambel stellt dazu Bildmaterial zur Verfügung (To do Frau Göttler-Gambel)

– Unterstützung durch den Bauhof wurde durch Bürgermeister Spreng direkt

zugesagt, da voraussichtlich umfangreiche Erdarbeiten notwendig werden

Anlass der Aktionen: Schuljubiläum und Abschlusspräsentation der Arbeitskreise Weiterlesen

Abstimmung über Erneuerung

Adelschlag(fun)

Die Vorsitzenden der Arbeitskreise Dorferneuerung der Gemeinde Adelschlag trafen sich im Sportheim mit Architektin Margit Kattinger und Bürgermeister Michael Spreng zu einem Gespräch. Dabei wurde der 4. Mai als Termin für die Ergebnispräsentation der einzelnen Arbeitskreise im Rahmen einer Abschlussveranstaltung in der Schule in Adelschlag festgelegt.

Hier soll allen Arbeitskreisen die Möglichkeit der Darstellung ihrer Ergebnisse ermöglicht werden. Zudem sind im Rahmenprogramm auch musikalische Darbietungen vorgesehen. Das Amt ländliche Entwicklung wird über die vorgesehene Dorferneuerung in Adelschlag, Möckenlohe und Ochsenfeld referieren und dann die Bürger über den Einstieg abstimmen lassen.

Angesprochen wurde bei dem Treffen auch die Möglichkeit, eine Broschüre mit Informationen über die bisherigen und künftigen Aufgaben zu gestalten.

Die Kosten hierfür sollen ermittelt werden. Weiter besteht der Wunsch, für jeden Orteigene Teilnehmergemeinschaften zu bilden. Davon erhoffe man sich mehr Initiative und Eigenverantwortung.

Diskutiert wurden auch gestalterische Möglichkeiten in und an der Schule, um kurz vor dem Jubiläum zum Bau vor 25 Jahren zusammen mit dem Elternbeirat, den Gartenbauvereinen und den Lehrkräften neue Akzente setzen zu können.

Energiewende durch Ländliche Entwicklung

„Wie beginnt man mit der Wende?“ war eine der Fragen die am Beginn eines 2-tägigen
Treffens von 15 oberbayerischen Gemeinden an der Schule der Dorf- und Landentwicklung
Thierhaupten standen. Unter anderen waren aus der Region auch Adelschlag und Ernsgaden
präsent. Adelschlag wurde von Bürgermeister Michael Spreng, Andreas Hutter und
Wendelin Funk vertreten. Alle anwesenden Gemeinden werden im Förderprogramm „100
energieneutrale Gemeinden in Bayern“ finanziell vom Bayerischen Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei der Umsetzung der Energiewende auf lokaler
Ebene unterstützt.

Zum Seminar kamen 12 Bürgermeister, Gemeinderäte und Arbeitskreismitglieder sowie
Mitarbeiter aus der Gemeindeverwaltung um sich auf den Weg zur energieneutralen
Kommune zu machen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass die Energiewende für die
ländlichen Gemeinden eine große Chance ist. Daher wurde im Seminar intensiv über die
unterschiedlichen Möglichkeiten zur Förderung des Prozesses diskutiert. Zunächst sollen
hierfür in den Gemeinden Energiekonzepte erstellt werden. Im Rahmen dieser Konzepte
werden von Planungsbüros Bestands- und Potenzialanalysen zur Energieversorgung erstellt.
Es wurde deutlich, dass die Erstellung eines Fachkonzeptes aber nur ein Teil des Projektes ist.
Entscheidend wird die Einbindung der lokalen Bevölkerung sein. Diese sollen den Prozess in
Ihrer Gemeinde durch Arbeitsgruppen und Workshops aktiv mit gestalten können. Unterstützt
werden die Gemeinden dabei vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern, mit dem sie
bereits in Verfahren der ländlichen Entwicklung-Dorferneuerung- zusammen arbeiten.

Dass dies auch in der Praxis funktioniert, zeigte der Vortrag von Bürgermeister Zirngibl aus
Ascha, im Landkreis Straubing-Bogen. Im Agenda-21-Programm/ Dorferneuerungsprozess
wurde die Vision einer energie-autarken Gemeinde entwickelt. Heute erzeugt diese
Gemeinde über 90% des thermischen und elektrischen Energiebedarfes aus Biomasse und
Solarenergie. Zunächst hat die Gemeinde mit kleinen Projekten, wie der Veröffentlichung von
Stromspartipps, den Prozess gestartet. Es folgten viele weitere, auch umfangreichere Projekte,
wie etwa die Errichtung eines Biomasseheizkraftwerkes oder die Entwicklung von „Öko-
Bonussystemen“ bei der Errichtung von neuen Wohnanlagen. Viele Projekte werden in
Ascha ausschließlich von Gemeindebürgern realisiert und betrieben, was die regionale
Wertschöpfung nochmals verstärkt.

Das Thema der Bürgerbeteiligung stand am zweiten Seminartag im Vordergrund. So
berichtete der Bürgermeister der Gemeinde Weyarn, südlich von München gelegen,
Michael Pelzer, von seinem erfolgreichen Bürgerbeteiligungsmodell. In der Gemeinde
sind die Arbeitskreise die „Kompetenzzentralen“ die fachliche Grundlagen für die späteren
Entscheidungen im Gemeinderat liefern. Der aktive Arbeitskreis Energie sorgt so für
immer neue und aktuelle Impulse. Auch die Gemeinde Benediktbeuern berichtete von Ihrer
erfolgreichen „Energietour“ im Sommer. Hier organisierte der AK Besichtigungstouren
für die Bürger zu regenerativen und energieffizienten Energieerzeugungsanlagen von
Privatpersonen im Gemeindegebiet. Einen „Ritterschlag „ erhielt die Homepage der
Gemeinde Adelschlag, die unter „ Zukunft Adelschlag“ im Internet zu besuchen ist, bei der
Diskussion. Sie ist offensichtlich beispielhaft mit den eingestellten Informationen aus den
verschiedenen Arbeitskreisen und wurde bisher so umfangreich in keiner der anwesenden
Gemeinden durchgeführt. Verantwortlich dafür sind Rainer und Andreas Behr. Nachfragen
dazu wurden gerne beantwortet.

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmer einig, dass sie sich weiterhin
gegenseitig unterstützen wollen. Es wurde ein gemeinsames Netzwerk gegründet, indem
Informationen und Ideen ausgetauscht werden können. Auch ein weiteres Treffen im nächsten
Jahr wurde vereinbart. Die Gemeinde Adelschlag wird im weiteren Verlauf nunmehr diese
Denkanstösse in einen Arbeitskreis einmünden lassen. Dazu sind die Bürger aufgerufen sich
auch in fachlicher Hinsicht einzubringen. Bürgermeister Michael Spreng bietet sich hierzu als
erste Anlaufstelle an.
 

Auf dem Bild erklärt Andreas Hutter die in den letzten Monaten bereits aufgebauten
Initiativen der Arbeitskreise zur Dorferneuerung in der Gemeinde Adelschlag.

AK Siedlungsentwicklung, Innenentwicklung

anbei das Protokoll der letzten Sitzung des AK Siedlungsentwicklung, Innenentwicklung… vom 12. September 2012 in Möckenlohe.

PROTOKOLL:

anwesend:
Frau Kattinger
Dorothea Geiss (OT Ochsenfeld)
Michael Günthner (OT Ochsenfeld)
Karin Muhr (OT Gut Wittenfeld)
Petra Schiele, Sprecherin (OT Fasanerie)
Werner Schmelz (OT Möckenlohe)
Stefan Wagner (OT Ochsenfeld)

entschuldigt:
Gabi Fentner (OT Adelschlag)
Stefan Weidenhiller (OT Adelschlag)

Beginn: 19.30 Uhr, Ende: 23.00 Uhr

1) Begrüßungs- und Vorstellungsrunde

2) Frau Kattinger erläuterte kurz die Motivation und Möglichkeiten des Gemeindeentwicklungsprogrammes.

3) Zu bearbeitene Themen wurden gemeinsam festgelegt.
Folgende Themen wurden als wichtig erachtet und festgelegt:

– Baulücken

– Ortsgebundenheit

– Mehrgenerationenhaus, seniorengerechtes Wohnen

– Baulandentwicklung

– Gewerbe und Gewerbegebiet(-bedarf)

– Leerstand (heute und künftig)

– Integration Neubürger

– kontinuierliche Baulandverfügbarkeit

– Baustil

4) Die Themen wurden z. T. schon heftig diskutiert, um jedoch eine konzeptionelle Linie beizubehalten, soll beim nächsten Treffen eine Priorisierung der Themen festgelegt werden. Darüberhinaus werden dann zunächst die Themen Baulücken und Leerstände (aktuell und zukünftig) bearbeitet. Als Vorarbeit kann jedes AK-Mitglied sich hierzu Gedanken machen und evtl. Photos und Infos zu Leerständen und Baulücken mitbringen.

5) Frau Kattinger hat alte Flukarten mitgebracht, die für die AK-Themen sehr interessant sind.

6) Herr Schmelz bringt zum nächsten Treffen aktuelle Flächennutzungspläne mit.

Das nächste AK-Treffen findet am Freitag, den 12.10 2012 um 19.30 Uhr im Gasthaus Meyer in Möckenlohe statt.

Vorstandschaft

1. Vorsitzender:     Manfred Regensburger   (Tel. 08421/7576; E-Mail: m.reg@web.de)

2. Vorsitzender:     Willibald Fruth               (Tel. 08421/7173; E-Mail: willibaldfruth@gmx.de)

Kassier:                 Reinhard Dienersberger

Schriftführerin:       Elisabeth Regensburger

Beisitzer:               Werner Dengler

                              Rupert Schneider

                              Karl Wagner, Fahnenträger

                             Alois Wagner, stellv. Fahnenträger