Protokoll Energie AK 16.07.2014

Adelschlag (fun )Von Michael Gottschalk vom Bioenergiedorf Engelsberg im Markt Lauterhofen ließen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Energie der Gemeinde Adelschlag über die Entstehung des Wärmenetzes dort informieren. Zudem war Christoph Vögerl vom Insitut für Energietechnik Amberg-Weiden am Abend anwesend um die notwendigen Fragebögen, die an die Bürger gehen sollen, zu besprechen. Bürgermeister Andreas Birzer und Bernd Fieger von der Verwaltung komplettierten die Runde. Im Rahmen der Dorferneuerung in Engelsberg war mit massiver Mitarbeit der Bürger eine Wärmenetz für 26 Anwesen entstanden. Hackschnitzel und ein Holzvergaser für die Stromerzeugung sind Hauptteile dieser Anlage. Der Wärmepreis konnte durch die Eigenanteile sehr niedrig auf derzeit 5,9 Cent je kw gehalten werden. Der Betrieb wird über eine Genossenschaft gesteuert, was auch die laufenden Kosten moderat halten kann. Abnahmeverträge für die Hackschnitzel und auch die Wärmeabnahme sind die Regel. Eine Mindestabnahme an Wärme seitens der Anschlußnehmer muß garantiert sein. Gottschalk will auf Wunsch die Adelschlager weiter beim Bau eines eigenen Netzes begleiten.

Mit Vögerl wurden weitere Details zu den künftigen Planungen für Netze in Möckenlohe, Ochsenfeld und Adelschlag besprochen. Dazu wird ein Fragebogen bezüglich der bestehenden Immobilien ausgegeben. Die Bürger werden dazu besucht, um zusätzliche Fragen abklären zu können und den Rücklauf zu erhöhen. Die IFE wurde gebeten bis Anfang September Netzberechnungen für Möckenlohe und Ochsenfeld vorzulegen, da hier wegen der Kompaktheit der Gebiete eher Voraussagen zu treffen sind und schneller Ergebnisse erwartet werden. Ein Ziel der Energiewende konnte in Adelschlag bereits erreicht werden. So hat die Gemeinde nun die beiden Vorhaben der geplanten Voltaikanlagen auf der Kläranlage in Adelschlag und auf der Grundschule in dieser Woche abschließen können. Auf dem Schulgbäude wurden 24,84 KWp angeschlossen, die Kläranlage wurde mit 16 KW Gesamtleistung ans Netz angeschlossen. Der Strom in der Kläranlage wird wohl in der Masse in den Eigenverbrauch einmünden. Der Strom der Anlage der Schule wird soweit wie möglich eigenverbraucht, der Rest ins Netz gehen. Aufgewendet werden dafür ca 67 000 Euro.

Bürgermeister Andreas Birzer sprach am Abend zudem weitere Aktionen wie Pumpentausch oder Elekroverbrauchsmessungen in den Haushalten an. Der Gemeinderat werde dafür Kosten im Hauhalt einplanen.

Protokoll AK Energie Treffen am 16.04.2014

Ort: Fischerwirt Pietenfeld
Schriftführer: Behr Andreas
Themen:
1. Präsentation am 04.05.2014 in der Schule Adelschlag

Der AK Energie hat folgende Plakate durchgesprochen:
-Nahwärmenetz Adelschlag
-Nahwärmenetz Möckenlohe
-PV-Anlage Kläranlage Adelschlag
-kleines Nahwärmenetz Pietenfeld
-Energieeinsparung
-Standby-Verbrauch Stereoanlage
Die vorliegenden Dateien (PV-Anlage Kläranlage Adelschlag und Hackschnitzel¬anlage Pietenfeld) werden in DIN A2 ausgedruckt und am 03.05.2014 an die Stellwand geheftet.
Bei den anderen Präsentationen sind die verantwortlichen Ersteller für das Ausdrucken und Aufhängen am 03.05. selbst verantwortlich.

2. Beschluss Photovoltaikanlage auf der Kläranlage Adelschlag

Der AK Energie beschließt, dass das Angebot mit der Nr. 14025 von der Firma Hoffmann mit den Yingli-Modulen das wirtschaftlichste ist zu bevorzugen.
Bei Yingli handelt es sich um den Marktführer in der PV-Modultechnik.
Sollte noch ein drittes Angebot nötig sein, sollte man sich an die Firma Beck
in Schernfeld wenden. Diese führen die gleichen Module (Yingli).
Das Angebot sollte inhaltlich dem Angebot der Firma Hoffmann entsprechen.
Anschließend könnte das Angebot noch nachverhandelt werden.

Erste Gespräche bezgl. PV-Anlage Kläranlage gab es bereits 01.10. 2013 im Energiekonzept Adelschlag mit IfE.

Eine schnellstmögliche Umsetzung (inklusive Beschluss des Gemeinderates) wird dringendst empfohlen! Ab August kommt es zu einer starken Mehrbelastung für eigenverbrauchten Strom durch die Reform der EEG Umlage.

Nach erfolgter Montage ist eine entsprechende Elektronikversicherung angeraten.

Protokoll Energie AK 06.03.2014

Adelschlag-Ochsenfeld ( fun ) Der Energiearbeitskreis der Gemeinde Adelschlag nahm in Ochsenfeld auch in Detailfragen nun Fahrt auf. Im Bereich der Energieeinsparung wurde angestoßen, nun konkret durch Maßnahmen wie Überprüfung der Stromverbräuche bei „Dauerläufern“ wie Kühl- und Gefriergeräten oder Umwälzpumpen erste Ansätze durch Austausch von Energiefressern aufzeigen zu können. Die Gemeinde kann dazu im Haushalt Mittel einplanen, so die Meinung der gutbesuchten Veranstaltung im Gasthaus Schißler, um für die Bürger auch finanzielle Anreize zum Austausch alter Technik zu geben.

Vorsitzender Christian Gerner konnte am Abend auch den 2. Bürgermeister Andreas Birzer, den 3. Bürgermeister Werner Schmelz und die Gemeinderäte Gertrud Schiele und Hermann Hochrein begrüßen. Damit wurde auch erreicht, das der nötige Kontakt zum Entscheidungsgremium optimaler wird. Zudem war auch Kämmerer Bernd Fieger gekommen.

Wie Fieger berichtete, sind Angebote für die Installation einer Voltaikanlage in der Adelschlager Kläranlage in Bearbeitung. Auch die angedachte Anlage auf dem Schulgebäude mit Schwerpunkt Eigenstromversorgung wird weiterverfolgt. Die Berechnung weiterer Schritte hauptsächlich im Bereich der Wärmenetze für die Orte Adelschlag, Möckenlohe und Ochsenfeld, die in einer neuen Vergabe zu erfolgen hat, scheint jedoch nur sehr zögerlich weiterzulaufen. Die Gründe sind die Auffassung der ländlichen Entwicklung, das aufgrund der hohen Summe der nötigen neuen Mittel eine Ausweitung der vorangegangenen Aufträge an IfE Amberg-Weiden, nicht möglich ist. Eine vorgesehene neue Ausschreibung bringt nun natürlich den Zeitplan ins Wanken. Darüber herrschte im Gremium viel Unverständnis. Denn die Meinung vieler Teilnehmer war, dass diese Auffassung doch viel zügiger vorgetragen hätte werden müssen, um keine Zeit zu verlieren.

Um trotzdem schneller die Ziele hier realisieren zu können, werden AK-Mitglieder zwischenzeitlich die technische Umsetzung bei den Wärmenetzen ins Visier nehmen. Dann kann der Kreis sich nach der Weiterführung der Berechnungen durch einen neuen Auftrag an ein Büro im Anschluß schneller schließen.

Die Informationen, die durch die Energiesparberatung des Landratsamtes erfolgen, wurden positiv gesehen. In Möckenlohe und Adelschlag wird je ein Abend im nächsten Monat noch terminiert. Der Wunsch des AK dazu wäre auch die direkte Beratung vor Ort bei den Hausbesitzern. In die Diskussion wurden auch die optisch durch den Einsatz einer Wärmebildkamera möglichen Ergebnisse diskutiert. Dazu müsste eine Energieberater vor Ort tätig werden. Angesprochen wurde dazu, Hausbesitzer, die Interesse an Sanierungen am und im Haus zeigen, in einer Vorher- Nachher Situation festzuhalten, um auch für alle Bürger die Vorteile herausstellen zu können. Viel Arbeit bleibt in jedem Falle für die Mitarbeiter im Arbeitskreis.

Christian Gerner informierte weiter, dass für die Präsentation aller Arbeitskreise der Dorferneuerung im Schulgebäude Anfang Mai Stellwände informieren sollen. Insbesondere die geplanten Wärmenetze sollen dabei plastisch dargestellt werden. In einer weiteren Sitzung dazu im April sind die Ergebnisse im AK zu diskutieren.

 

Worum es bei der Gleichstromtrasse wirklich geht

Am Dienstag den 04.02. fahren eingie Gemeindebürger nach Donauwörth um sich von Amprion über die geplanten Gleichstromtrassen informieren zu lassen. Diese führen sehr nah an Möckenlohe, Adelschlag und Pietenfeld vorbei.

Wenn es Interessenten für Fahrgemeinschaften gibt, bitte bei Rainer Behr melden

Hier gibt noch ein paar Hintergründe zur geplanten Stromtrasse und Bilder von der Infoveranstaltung in Nürnberg:

Quer Beitrag über die Gleichstromtrasse

 

Protokoll AK Energie 24.01.2014

2014-01-25 001 2014-01-24 004

Adelschlag ( fun ) Erneuerbare Energien und Einsparungen im Energiebereich wurden nunmehr mit der Gründung eines Arbeitskreises zu diesem Thema bei der Dorferneuerung der Gemeinde Adelschlag mit in den Mittelpunkt gestellt. Christian Gerner aus Adelschlag wurde zum Sprecher gewählt. Unterstützt wird er von Rainer Behr aus Möckenlohe als Stellvertreter und von Andreas Behr , ebenfalls Möckenlohe als Protokollführer. Wendelin Funk aus Möckenlohe wird die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Bürgermeister Michael Spreng sprach für die Vorarbeit des AK bereits ein hohes Lob aus, die Arbeit in der Anlaufphase hat beim Amt für ländliche Entwicklung Begeisterung ausgelöst, es könnte ein Modellprojekt werden. Die hohe Förderung für die weiteren Erkundungen könnte beim bisherigen Fördersatz von 75 % verbleiben. Kämmerer Bernd Fieger zeigte auf, dass im Bereich der Voltaik für die Kläranlage Adelschlag bereits erste Schritte eingeleitet sind.

Die Vorarbeit war in letzter Zeit mit mehreren Treffen bereits geleistet worden. Die Arbeit soll auch auf der Arbeit des Institutes für Energietechnik ( IFE) der Hochschule Amberg-Weiden aufbauen. Hier sind bereits viele Grunddaten der Ortsteile erarbeitet worden und erste Vorschläge liegen auf dem Tisch. Zwischenzeitlich wurde seitens der Bürger der Wunsch geäußert, insbesondere im Bereich von Wärmenetzen in Adelschlag, Möckenlohe und Ochsenfeld Berechnungen zu erstellen. Da der Grundauftrag an das IFE jedoch im Volumen diese Ausgiebigkeit nicht beinhaltete, ist ein neuer Auftrag  mit einer Erweiterung verbunden. Die IFE soll nun weitere 2 Jahre im Gemeindebereich tätig bleiben und in den einzelnen Bereichen wie Voltaik, Wärmeverbund  und  energetische Gebäudesanierung Hilfestellung leisten. Dabei werden nach weiteren Bestandsaufnahmen Details bis zur Wirtschaftlichkeitsbetrachtung aufgezeigt. Eingebunden werden über die Arbeitskreise auch die Bürger. Bürgerinformationsversammlungen mit Beteiligung der jeweiligen Planungsumgriffe sollen zudem die Akzeptanz erhöhen. Bei der energetischen Sanierung werden auch Optionen mit verschiedenen Varianten aufgezeigt. Ein Wunsch ist auch eine hohe Einbindung des Gemeinderates in die Arbeit des AK. Es konnten mit Daniel  Bösl und Michael Walter aus Pietenfeld und Andreas Hutter und Helmut Mrhal aus Adelschlag weitere enge Mitstreiter für den AK gefunden werden. Denkbar ist auch eine Aufteilung im AK in die Bereiche Wärmenetze, Voltaik und Energieeinsparung.

 

Energiesparberatung durch den Landkreis

Die Energiesparberatung des Landkreises wird zusätzlich tätig werden. Hier sind 3 Veranstaltungen im Gemeindebereich eingeplant. Begonnen wird am Dienstag, den 04. Februar im Gasthaus Walk in Pietenfeld. Möckenlohe folgt mit Dienstag, den 18. Februar im Gasthaus Meyer. Ochsenfeld beschließt mit Donnerstag, den 20. Februar den Reigen. Die Abend beginnen jeweils um 19.00 Uhr . Frau Dipl.Ing. ( FH) Martina Edl,eine Architektin mit weiteren Qualifikationen wird dabei u. A. über Grundlagen der Energieeinsparung, Schimmelproblematiken, Energiebedarf, Lüftungsanlagen und Förderungen sprechen und die Fragen der Zuhörer beantworten. Einzelberatung ist separat möglich, die Gemeinde bietet hier Abgleichlisten zu den Gebäudedaten an, die hier Hilfestellung geben können. Weitere Fragen dazu können auch an  Bürgermeister Spreng gestellt werden.

In Adelschlag wurde am Abend bei der Diskussion eingebracht, das der AK auch selbständig weitere Varianten der Bildung von Wärmenetzen einbringen wird. Dazu sollen bestehende und im Bau befindliche Netze aufgesucht werden.

 

 Gleichstrompassage Süd

Kritisch gesehen wurde die Führung der Gleichstrompassage nach Meitingen, die in der aufgezeigten Version genau durch die Gemeinde verläuft, an Pietenfeld im Osten vorbei und zwischen Adelschlag und Möckenlohe Richtung Meilenhofen weiterführt.  Die derzeitige Politik von Ministerpräsident Seehofer, die in einem Aus für viele erneuerbaren Energien mündet, schaffe hier Raum für solche im Grund unnötige Investitionen. Energie sollt dort erzeugt werden wo sie benötigt werde, so hieß es am Abend. „Nun sollen Masten bis 80 Meter Höhe aufgestellt werden, Wälder im Naturpark zerissen , aber Windräder bleiben bei uns Tabu“ so ein Tenor. Ortsentwicklungen bleiben in einem 500 Meter Abstand zu den Leitungen stecken. Man will sich jedenfalls informieren, einbringen, um nach Möglichkeiten zu suchen um dies zu verhindern.

Die nächste Sitzung des AK wird in ca 4 Wochen in Ochsenfeld stattfinden.

 

Protokoll vom Sprechertreffen am 28.11.2013

Teilnehmer waren die Sprecher und Stellvertreter aller Sprecher der AKs.

Programm des Abends:

 Austausch/Informationen über den derzeitigen Stand der Arbeiten zum

> Gemeindeentwicklungskonzept

> Information über die laufenden ‘Klärungsprozesse‘ (u.a.

> Gemeinschaftsräume in Adelschlag und Möckenlohe)

> Informationen zum Energiekonzept

> Information über die weiteren Verfahrensschritte

> Vorbereitung des Abschlusses

> Öffentlichkeitsarbeit

Zunächst gab es die erfreuliche Information, dass das Energiekonzept für die Gemeinde fertiggestellt ist.

Bezüglich zur Nahwärmeentwicklung ist noch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachungen der Ortschaften Ochsenfeld und Möckenlohe notwendig. Dazu muß noch ein Beschluss der Gemeinderatsmitglieder erfolgen.

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