1. Schritt für ein Nahwärmenetz in Möckenlohe

Die Teilnehmer für ein neues Nahwärmenetz in Möckenlohe treffen sich
am 13.07.2016 (19:30 Gasthof Meyer Möckenlohe) zu einer ersten gemeinsamen Sitzung.
Ziel dieses Abend ist es, herauszufinden, welche Gesellschaftsform für das
Nahwärmenetz möglich und auch umsetzbar ist. Dieser Abend dient als Informationsabend und zur Findung der Gesellschaftsform. Voraus geht ein interessanter Vortrag über Konzeptvorstellungen der Stadtwerke Neuburg.

Tagesordnung der 1. Teilnehmerversammlung Nahwärmenetz Möckenlohe

1.) Begrüßung durch den 1.Bgm. Birzer / 3.Bgm Schmelz

2.) Konzeptvorstellung Stadtwerke Neuburg (Vortrag von Herrn Lothar Behringer)

3.) Hauptthema Vorstellung der Gesellschaftsformen:

a.) Bürger-Energie-Genossenschaften BEG (Vortrag von Herrn Peter Mießl Vorstandsvorsitzender BEG )

b.) Betrieb gewerblicher Art seitens der Kommune (Vortrag Herr Andreas Birzer, 1.Bgm. Adelschlag)

4.) Vorstellung der interessierten Teilnehmer am Nahwärmenetz Möckenlohe (Vortrag Werner Schmelz, 3.Bgm.)

5.) Weiteres Vorgehen:

a.) Hinweis an alle Teilnehmer: alle Vortragsunterlagen werden im Bürgernetz „Zukunft Adelschlag“ eingestellt.

b.) Die Entscheidung der Gemeinde Adelschlag, welche Gesellschaftsform gewählt werden soll, ist im Gemeinderat abzustimmen!
Daher ist es wichtig, ein Stimmungsbild der Teilnehmer vor der Gemeinderatsitzung zu erhalten.
Die Teilnehmer werden daher von der Gemeinde schriftlich angefragt und können Ihr persönliches Votum vor der Gemeinderatssitzung klar zum Ausdruck bringen.

6.) Fragen und Antworten

7.) Schlussrede 1. Bgm. Birzer

Unterlagen:

Konzeptvorstellung Stadtwerke Neuburg

Vorstellung der BEG Möckenlohe

Betrieb gewerblicher Art als mögliche Rechtsform

Darstellung des Teilnehmerkreis

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Nahwärmenetzes liegt vor

Protokoll AK Energie

25.11.2015 19.30 Uhr
Besl Wirt
15 Teilnehmer
Schriftführer: Andreas Behr

 

  • Begrüßung durch den 3. Bürgermeister Werner Schmelz
  • Hinweis, dass es neue potentielle Teilnehmer am Nahwärmenetz Möckenlohe gibt
  • Vorstellung der 7 möglichen Varianten des Möckenloher Nahwärmenetzes, durch Werner Schmelz (siehe PDF)
  • Er betont, dass es sich bei den Preisen in seiner Präsentation um tatsächliche Angebotskosten handelt
  • Die Varianten 1 – 5 sind von der Firma Ratiotherm aus Dollnstein; Variante 6 + 7 von Herrn Oberöder vom AELF Ingolstadt

Download (PDF, 1.08MB)

  • Danach stellte Herr Beyer vom Institut für Energietechnik (IfE) seine Wirtschaftlichkeitsberechnung zu den 7 Varianten vor (siehe PDF)

Download (PDF, 790KB)

  • Dazu kam der Hinweis, dass einen Baukostenzuschuss von 2000€ pro Teilnehmer geben kann bzw. 4000€ pro Hausanschluss
  • Mit diesem Zuschuss käme man auf einen Wärmepreis von 10,3 Cent pro kWh
  • Die Bandbreite reicht laut IfE von 11,4 Cent (Variante 1) bis 14,3 (Variante 7), wenn die Förderung bereits abgezogen wurde
  • Ohne jegliche Förderung kostet Variante 1 12,5 Cent und Variante 7 15,6 Cent
  • Anschließend entspann sich eine Diskussion
    • Wäre es günstiger, wenn sich jeder Solar auf´s Dach montiert? Wäre dabei eine Netzeinspeisung denkbar, wie in Dollnstein?
    • Dollnstein habe eine Mindestabnahmemenge von 4000 kWh, sollte man dies auch so machen?
    • Auch wurde angemerkt, dass der Bürger wissen will was das alles konkret kostet
    • Beim Thema CO² kam die Frage wie viel CO² ein Auto während 25000km Fahrt ausstößt: Annahme 130g CO² / km
    • 0,130 kg/km * 25000 km = 3250 kg CO² = 3,25 t
    • mögliche Unternehmensformen wurden angerissen und diskutiert, dies sei aber mit dem Gemeinderat zu klären
    • Herr Beyer spricht kurz Betreibermodelle an und stellt knapp weiter Vorgehen vor
    • Breitband und Nahwärmenetz – Grabungen sollten möglichst gemeinsam getätig werden
    • Der nächste Schritt ist eine Information des Gemeinderates sowie der Teilnehmer
    • IfE wird hierfür ein Schreiben aufsetzen
    • Im Januar werden wieder neue Aktionen von N-Ergie gefördert, wir sollten sehen ob da etwas dabei ist um mit N-Ergie zu kooperieren
    • In anderen Orten gibt es Begehungen mit Wärmebildkameras, wäre das bei uns auch möglich?
  • Werner Schmelz merkt an, dass er mit Bernd Weber vom Energiebündel Eichstätt in Kontakt steht, um die beste Lösung für das Nahwärmenetz und weitere Aktionen zu finden

Die Kläranlage in Adelschlag wird energieoptimiert

Protokoll AK Energie

 

21.10.2015 19.30 Uhr
Besl Wirt
13 Teilnehmer
Schriftführer: Andres Behr

 

– Begrüßung Christian Gerner
– Vorstellung der bisherigen Projekte durch Herrn Vögerl von IfE
– PV Schule 24,8 kWp
Zusage von N-Ergie über 30kWp, verbaut im Juli 2014
3300€ Stromersparnis bislang

– PV Kläranlage 17kWp
bislang ist keine Optimierung erfolgt
30kWh Verlust Pro Woche zwischen Anlage und Zähler (entspricht 30kWh / (24Stunden * 7 Tage) = ca. 178 Watt Konstantverbrauch
Optimierungsvorschlag 1
Stromspeicher (sehr kostenintensiv)
Optimierungsvorschlag 2
verschobene Lastzeiten mithilfe eines weiteren Schwimmerschalters
dazu würden am Klärbecken maximal 300m³ mehr angestaut, also ca. 1 m Beckenhöhe

– Nahwärmenetz Ochsenfeld
Aufgrund des niedrigen Heizölpreises zurückgestellt

– Nahwärmenetz Möckenlohe
Es wird auf eine Lösung mit Pellets hinauslaufen, womit diese kombiniert werden ist noch offen
Derzeit beschäftigen sich 2 Ingenieurbüros mit dem Nahwärmenetz
Möglich wäre auch eine Kombination mit Solarkollektoren (Variante ähnlich wie in Dollnstein)

– Nahwärmenetz Adelschlag
Am Gießgraben (wegen gesunkenem Interesse eingestellt)
Bahnhofstraße, Eichstätter Straße, Am Anger (wegen niedrigem Heizölpreis und gesunkenem Interesse eingestellt)

– Energieleitfaden
nächste Themen
– Biomasse
– Wärmepumpen
– Thermische Einsparung
– Elektrische Einsparung

– Pumpentausch
36 ausbezahlte Anträge
Die hohe Dunkelziffer wurde diskutiert
Durch die Aktion werden bereits jetzt 13000 kWh Energie gespart

– Beim bayerischen Energietag haben wir den 3. Platz erreicht

– Herr Obernöder stellt sich kurz vor
Er wird sich mit dem Nahwärmenetz in Möckenlohe beschäftigen und ist derzeit hauptsächlich mit Holzheizungen beschäftigt, auch Eisspeicher hat er schon verbaut
Den Vorteil der Hackschnitzel sieht er darin, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt
Bei der Wärmebelegung des Nahwärmenetzes Möckenlohe würden sich einige Firmen die “Finger reiben”, der derzeitige Ölpreis würde die Umsetzung allerdings gefährden

– Werner Schmelz stellt die Varianten der Firma Ratiotherm für das Nahwärmenetz Möckenlohe vor
– Alle Varianten mit Pellets- und Ölkessel und dazu kombiniert:
– 3000l Pufferspeicher
– 8000l Pufferspeicher
– 15000l Pufferspeicher mit Solarthermie (wie in Dollnstein) und Niedertemperatur
Daraus entspann sich eine Diskussion über die Wirtschaftlichkeit

– Der AK Energie sucht noch Ideen wie man weiter Energie sparen bzw. erzeugen kann
– Bei der Hausbeleuchtung könne man z.B. durch LED Lampen die Stromkosten erheblich einsparen
– Bei der Straßenbeleuchtung sei es ähnlich, deshalb tauscht die Gemeinde auch bei Lampenausfall durch LED, so Bürgermeister Birzer

Protokoll AK Energie 09.12.2014

Protokoll AK Energie
Datum 14.12.2014, 19.00h
Ort: Fischerwirt Pietenfeld
Schriftführer: Andreas Behr
12 Teilnehmer + IfE

Nach der Begrüßung durch Christian Gerner, umrissen die Herren Beyer und Müller kurz was sie für den Abend vorbereitet hatten. Zu Beginn sollte es um die Nahwärmeversorgung und anschließend um Pumpentausch sowie den Energiesparleitfaden für die Bürger gehen
– Beim Nahwärmenetz Ochsenfeld gab es mit den Beteiligten einen runden Tisch und so stellte Herr Beyer die ausgearbeiteten Konzepte noch einmal vor. Die Kirche würde ihre Beteiligung mit rund 5000€ fördern, ansonsten aber lieber nur Wärmeabnehmer sein. Betreiber des Nahwärmenetzes müsste die Gemeinde sein sonst würde es für den Betreiber des Heizkessels weniger rentabel als mit Öl zu heizen.
– Zum Nahwärmenetz in Möckenlohe wurden ebenfalls die verschieden Varianten vorgestellt. Die Investitionskosten würden, je nach Variante, zwischen 400.000 und 500.000€ betragen. Die jährlichen Kosten wären zwischen 65.000 und 95.000€. Der Preis in Cent/kWh befände sich im besten Fall bei 13,8 Cent und im ungünstigsten bei 15,1 Cent. Bei einer kurzen Diskussion wurde angeregt, dass sich die Gemeinde, Frau Kattinger und IfE zusammen setzen müssen um zu klären was von der Seite der Gemeindeentwicklung geplant ist um dies bei der Nahwärmenetzplanung (Neugestaltung
von Straßen und Plätzen, Grabungsarbeiten, …) mit zu berücksichtigen.
– Für das Nahwärmenetz Adelschlag fehlen noch die detaillierten Fragebögen und Anschlusspunkte der Bahnhofsstraße, Eichstätter Straße und Am Anger. Ohne diese Bögen kann IfE keine präzisere Berechnungen für das Nahwärmenetz erstellen. Diese werden bis Mitte Januar von Helmuth Mrhal abgefragt. Eine Anliegerliste wird im zugeleitet.
– Herr Müller stellte in Stichpunkten die Themen des Energiesparleitfadens vor, den IfE für die Gemeinde ausarbeiten wird. Vorrausichtlich wird der Leitfaden über die nächsten Monate mit dem VG-Blatt erscheinen.
– Die Umwälzpumpentauschaktion wird durch Gemeinderatsbeschluss mit 5000€ bezuschusst und läuft im Windhundverfahren. Die Aufgabe des AK Energie war es nun die Förderhöhe und den Ablauf festzulegen. Nach mehreren Wortbeiträgen wurde per Abstimmung beschlossen, dass die Förderung auf 50€ pro getauschter Pumpe und pro privatem Haushalt begrenzt ist. Die Durchführung muss durch einen Fachbetrieb erfolgen und auf der Rechnung muss vermerkt sein, dass die alte Umwälzpumpe entsorgt wurde. Die Kosten sollten, bei vorhandenen Absperrhähnen, etwa 300€ betragen und Anträge werden bei der Gemeinde Adelschlag abgegeben. Der Eingangstempel bei der Gemeinde ist maßgeblich. Die Aktion soll vom 01.01.2015 – 31.12.2015 laufen bzw. bis der Fördertopf
leer ist.
– Im Jahr 2013 hat der damalige Gemeinderat ein Energiekonzept für die Gemeinde Adelschlag in Auftrag gegeben. Der AK Energie wurde ins Leben gerufen um die erarbeiteten Punkte mit dem Institut für Energietechnik Amberg/Weiden (IfE) abzuarbeiten. In den letzten Monaten musste der AK Energie jedoch wiederholt feststellen, dass sowohl das Interesse für die Arbeit des AK Energie seitens des derzeitigen Gemeinderates nachlässt als auch dass den derzeitigen Gemeinderatsmitgliedern oftmals Hintergrundinformationen fehlen. Hierüber gab es hitzige Wortmeldungen. IfE stellt sich gerne zur Verfügung die Gemeindevertreter über die Inhalte des Energiekonzeptes
aufzuklären.

Zeitungsbericht zum Energie AK und Pumpentauschaktion

Adelschlag-Pietenfeld(fun ) Ab Januar 2015 wird in Adelschlag die Aktion des Arbeitskreises Energie im Rahmen der Dorferneuerung und CO 2 Vermeidung mit einer Tauschaktion für Heizungsumwälzpumpen

anlaufen. Damit die Bürger umfassend darüber informiert werden, hat das Institut für Energietechnik ( IFE) Amberg/Weiden mit Stefan Müller einen Flyer zu diesem speziellen Thema herausgegeben. Er wird mit dem nächsten Mitteilungsblatt Ende diesen Monats an die Bürger gehen. Der Arbeitskreis unter Christian Gerner hat dazu einen Beschluß zur Höhe des Zuschusses gefassst. Beim Fischerwirt in Pietenfeld konnte Gerner neben Stefan Müller und Josef Beyer vom IFE auch den 3. Bürgermeister Rainer Behr und die Gemeinderäte Maria Gsandner und Werner Schmelz begrüßen.

Weitere Punkte der Sitzung war ein Fleyer des IFE generell zu Energiesparaktionen und die neuen Zahlen zu den geplanten Wärmenetzen in Ochsenfeld und Möckenlohe.

Der Gemeinderat hatte in der Sitzung Anfang Dezember als Vorgabe den Betrag von 5000 Euro für die Pumpentauschaktion vorgegeben. Nach dem Beschluß des Arbeitskreise zu 50 Euro Zuschuß für 1 Pumpe können somit 100 Pumpen gefördert werden. Diese Deckelung wurde intensiv diskutiert, da Teile des AK hier nach der Windhundmethode vorzugehen, nicht für positiv befunden haben. Die Informationsbroschüre des IFE hat dazu die Stromeinsparung mit etwa 100 Euro jährlich berechnet. Je Haushalt wird ein Zuschuß gewährt. Beauftrag werden muß ein Fachbetrieb, der den Einbau durchführt und auch die alte Pumpe fachgerecht entsorgt. Damit will man vermeiden, das der alte Stromfresser weiterhin betrieben oder gehandelt wird. Die Rechnung ist dann bei der Gemeinde einzureichen. Ausbezahlt wird nach Eingangsstempel , solange die beschlossene Summe ausreicht. Bürgermeister Andreas Birzer vermerkt dazu auf Anfrage, das er sich bei starkem Zuspruch für eine Erhöhung der Summe einsetzen werde.

Das IFE, so Stefan Müller werde für eine Energiewende in der Gemeinde weitere Informationen in Details zu Punkten wie Dämmung, Fensterwechsel oder Stromeinsparpotential bei der Beleuchtung oder zu Kühlgeräten geben. Sie sollen mit speziellen Vorschlägen im nächsten Jahr an die Bürger gehen. Denkbar ist auch jeden Monat gezielt einen Bereich zusammen mit dem VG-Blatt vorzustellen. Auch der Energie-AK wird mitarbeiten, um die Resonanz bei den Bürgern zu erhöhen.

Josef Beyer stellte weitere Zahlen zu den angedachten Wärmenetzen in Ochsenfeld un Möckenlohe vor. In Ochsenfeld hat sich zwischenzeitlich die Diözese bereiterklärt für den Anschluß an die kirchlichen Liegenschaften 5000 Euro zusätzlich zu den normalen Kosten zu geben. Die Berechnungen zu den möglichen Energieträgern wie Hackschnitzel, Pellets oder den Spitzenlastbetrieb mit vorhandenen Ölkesseln zeigen aufgrund vorhandener Bausubstanz unterschiedliche Ergebnisse. Möckenlohe hat zwar den höheren Anschlußwert, aber aufgrund notwendiger Investitonen einen Mehraufwand,der sich in den Kosten für eine Heizeinheit wiederspiegelt. Beim derzeitigen Ölpreis ist die alte vorhandene Technik billiger. Da die für die Dorferneuerung notwendigen planerischen Schritte bezüglich angedachter Sanierungsschritte in den Straßen- bereichen noch nicht feststehen, muß noch abgewartet werden, wie gemeinsame Erdarbeiten auch für eine Breitbandverkabelung die Kosten senken können. Dies gilt auch für Adelschlag, wo an der Netzplanung noch gearbeitet wird und von einzelnen Anliegern noch Informationen eingeholt werden müssen.

Protokoll AK Energie Sitzung 19.11.2014

Ort: Gasthaus Meyer, Möckenlohe

Datum: 19.11.2014, 19 Uhr

Themenpunkte:

1.  Umwälzpumpentausch Aktion

2. Präsentation Enerpipe Nahwärmetechnik

Protokoll:

– Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer durch AK Sprecher Christian Gerner, mit Hinweis auf diverse Flyer anderer Pumpentauschaktionen und speziellen Verweis auf die Aktion des Landkreises von 2012

– Bürgermeister Birzer hat sich bei Fritz Holzer (Heizungsbauinnung) über andere Aktionen erkundigt. Es gibt derzeit solche Aktionen in Gaimersheim (100€ Förderung) und in Pullach (75€ Förderung). Dort muss der Tausch durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden

– Das Umwälzpumpentauschprojekt wurde auch beim LEADER Programm in der Sparte Energie angegeben. Bei Genehmigung durch LEADER würden Broschüren Druck und Referenten für öffentliche Veranstaltungen bezuschusst. Eine Anordnung erfolgt aber frühestens Februar bis März, sofern die LAG (Zusammenschluss mehrerer Gemeinden) aufgenommen wird.

– Im folgenden entspann sich eine Diskussion ob es genügt nur einen Pumpentausch durchzuführen oder auch gleich den hydraulischen Abgleich zur Pflicht zu machen. In der Praxis würde der hydraulische Ablgeich selten gemacht, so einige Wortbeiträge und einige Teilnehmer mussten sich erst aufklären lassen worum es sich dabei überhaupt handelt. Man kam zu dem Schluss, dass ein hydraulischer Abgleich sinnvoll ist, es den Pumpentausch aber zu kompliziert machen würde. Ausserdem sei es die Pflicht des Heizungsbetriebes dem Kunden einen hydraulischen Abgleich zu empfehlen. Da das Thema beim Energie sparen wichtig ist, würde man man in den Broschüren einen Hinweis dazu einplanen.

– Die Teilnehmer sprachen sich einhellig für eine Pumpentauschaktion aus, lediglich die Förderhöhe müsse der Gemeinderat festlegen. Die Sorge der AK Mitlgieder bei einer zu niedrigen Förderung ist, dass viele sich die Pumpe selbst einbauen werden und so ein Erfolg nicht messbar wäre.

– Auf einem Flyer vergangener Aktionen würde die Förderung lediglich verlost. Es erhielten nur 50 “Pumpentauscher” 50€ und 2 wurden ganz bezahlt. Der Sponsor hierfür war eine Volksbank.

– Laut Bürgermeister Birzer soll die Beantragung über ein einseitiges Formular erfolgen, das man zusammen mit der Rechnung des Fachbetriebes bei der Gemeinde abgibt. Somit soll es noch leichter gemacht werden als bei der Regenwasserzisternenförderung.

– Vor zwei Wochen waren zwei Gemeinderäte auf einem Vortragstag der Organisation CARMEN. Dabei ging es um verschiedene Nahwärmetechnologien. Daraus stellte Werner Schmelz ein Konzept von Enerpipe vor. Dort wird statt einem zentralen, großen Pufferspeicher von dem aus alle Haushalte versorgt werden, auf kleinere Pufferspeicher in jedem Anschlusshaushalt gesetzt. Somit können auch im Sommer die Wärmeverluste auch im Hochtemperaturnetz reduziert werden. Um dies zu realisieren wird gleich beim Verlegen der Nahwärmerohre eine elektrische Busleitung mitverlegt über die die Haushalte einer Zentrale ihren Wärmebedarf mitteilen. Dies wird auch im Nahwärmenetz Dollnstein so gemacht. Rentabel seien diese Nahwärmenetze, egal ob zentral oder dezentral, aber nur wenn es eine Förderung dafür gäbe.

Zeitungsbericht zur Energie AK Sitzung 16.10.2014

Adelschlag-Ochsenfeld (fun ) Weitere Schritte zur Realisierung von Wärmenetzen in den Orten Ochsenfeld, Möckenlohe und Adelschlag ist der AK Energie mit der Gemeinde Adelschlag bei einer Sitzung in Ochsenfeld gegangen.  Vorsitzender Christian Gerner konnte dazu neben dem dritten Bürgermeister Rainer Behr auch Josef Beyer, Stefan Müller und Christoph Vögerl vom begleitenden Institut für Energietechnik der Hochschule Amberg-Weiden begrüßen . Sie referierten dazu und legten neue Berechnungen vor. Für Adelschlag wird zudem auch ein „ Kaltwassernetz“ wie in Dollnstein miteinbezogen. Technisch ist diese Variante jedoch sehr anspruchsvoll. Momentan hat dabei das Netz in Möckenlohe die besten Karten. Der Wärmeverbrauch der cirka ein dutzend Anschlußnehmer einschließlich Kindergarten, Feuerwehrhaus und Pfarrhaus in Möckenlohe  in einem engen Bereich um diese Immobilien könnte auch durch weitere Anschlüsse noch erhöht werden. Hier und auch in Ochsenfeld sollen durch Gespräche „am runden Tisch“ mit der Diözese Eichstätt Zuschußmöglichkeiten erörtert und in die Gesamtinvestitionen eingebracht werden. Co2 Vermeidung ist hier das Stichwort. Zur Kostenminimierung könnte auch der Plan der Gemeinde mitbeitragen, nach Bedarf auch Leerrohre zur Breitbandversorgung in den Orten mitzuverlegen. Dazu könnten noch die hinzukommenden Investitionen der Dorferneuerung im Innerortsbereich hinzukommen, die bei Sanierungsmaßnahmen  die geplanten Verlegungen begünstigen. Insgesamt also ein anspruchsvolles Programm das eine enge Verzahnung aller Beteiligten erfordert. Eine finanzielle Beteiligung für die Wärmenetze seitens der in den drei Orten laufenden Dorferneuerung scheint offen, da die hierzu nötigen Wärmemengen in den Abschnitten nicht ausreichend vorhanden sind. Dies wurde kritisch gesehen, da die Richtlinien offenbar nicht an die Realitäten im ländlichen Raum  angepasst sind. Diskutiert wurden auch die neuen Grenzwerte, die für  Heizungen für Hackschnitzel, Pellets oder Scheitholz in Kürze gefordert werden. Josef Beyer war der Meinung, das dies technisch machbar sei. Die Industrie habe noch immer praktisch umsetzbare Lösungen gefunden.

Stefan Müller schlug für die Gemeinde die Erarbeitung eines Leitfadens für Energieinsparung vor. Das IFE werde dazu in den nächsten Wochen 3 Haustypen aussuchen und daran aufzeigen wie sinnvolle Gebäudesanierung auch bezüglich der Einsparpotentiale aussehen kann. Die Aktion zum Austausch der Heizungsumwälzpumpen wird nun konkret in die nächste Phase treten. Zum Fördervolumen wird der Gemeinderat Ende November eine Entscheidung treffen. Zusammen mit der N-Ergie könnte ein attraktives Paket entstehen um die alten Stromfresser durch neue Technik zu ersetzen.

Der AK wird in 4 Wochen in einer weiteren Sitzung die angedachten Punkte weiterverfolgen um 2015 in konkrete Umsetzungsphasen zu gelangen.

 

 

Protokoll Öffentliche Veranstaltung des Energie AK 24.09.2014

Protokoll 24.09.2014

Ort: Sportheim Adelschlag

35 Teilnehmer + 3 Mitarbeiter IfE

Begrüßung durch den 3. Bürgermeister Rainer Behr

Danach stellte Herr Vögerl sich und seine Kollegen Herrn Müller und Herrn Gottschalk vom IfE kurz vor. Es wurde ein bisheriger Projektablauf gezeigt (dieser wird noch durch eine Präsentation aufgezeigt)

Anschließend folgte eine Zusammenfassung der bisher erstellten Nahwärmeberechnungen für Adelschlag und Möckenlohe

Download (PDF, 766KB)

Dies war ausführlicher bereits im Energiekonzept sichtbar.

In Adelschlag soll nun zu den möglichen Anschlussnehmer gegangen werden. Dort werd mittels Fragebogen die Leistungs- und Verbrauchsdaten erfasst.

Auf einen Vorschlag des Arbeitskreises hin wurde eine Grafik erstellt die aufzeigt, dass bereits 10 neue Anschlussnehmer den Centpreis/kWh reduzieren und so das gesamte Nahwärmenetz deutlich rentabler machen.

Werner Schmelz merkte an, dass man bei der Gelegenheit Leerrohre für Microduct Glasfasertechnik mitverlegen könne

Ebenso wurde angemerkt, dass einige Teilnehmer der Veranstaltung nicht aus den nahwärmerelevanten Straßen sind, sondern aus angrenzenden. In diesen Straßen wären die Häuser relativ nah aneinander und man wunderte sich, dass diese nicht in das Nahwärmenetz eingeplant sind.

Herr Gottschalk stellte sich kurz vor und das Nahwärmenetz in Engelsburg.

Hier wurde für rund 600.000 € ein Nahwärmenetz für 26 Haushalte geschaffen.

Keinen Hehl machte Gottschalk daraus, dass dies nur durch eine laufende Gemeindeentwicklung und massive Eigenleistung von 150 Arbeitsstunden pro Anschluss möglich war. Daraus resultiert ein derzeitiger Preis pro kWh Wärme von ca. 6 Cent. Dieser wird aber bald auf 7 Cent angehoben werden.

Am Ende apellierten Rainer Behr und Christian Gerner an die Mitarbeit  und das Engagement der Bürger, ohne die dieses Projekt nicht umgesetzt werden kann.

 

Protokoll AK Energie 10.09.2014

11 Teilnehmer und 2 Mitarbeiter von IfE

– Herr Beyer von IfE stellte die Ergebnisse der Begehung in Ochsenfeld vor

Am wirtschaftlichsten wäre ein System nur für das Gasthaus selbst.

Danach folgt ein “großes” Nahwärmenetz das den Kindergarten mit einschließt. Für den Betreiber des Wärmeerzeugers wäre es aber nur wirtschaftlich, wenn die Angeschlossenen mehr bezahlen.

Im Anschluss folgte eine kurze Diskussion über die Ergebnisse

– Als nächstes wurde (von Herrn Müller) die bisherige Arbeit von IfE zusammengefasst und mittels Zeitstrahl visualisiert. Dieser zeigte auch einen Ausblick auf die nächsten Monate.

– Am 24.09. wird es eine Öffentlichkeitsveranstaltung für das Nahwärmenetz in Adelschlag geben in dem ein Fragebogen vorgestellt wird. Mit diesem wird zu den betroffenen Haushalten gegangen und die entsprechenden Daten erfasst. Die entsprechenden Bürger werden von der Gemeinde angeschrieben. Natürlich sind auch andere interessierte Bürger willkommen.

– Begehung des möglichen Möckenloher Nachwärmenetz findet am 30.09. statt.

Download (PDF, 2.12MB)