Zeitungsbericht zum Energie AK und Pumpentauschaktion

Adelschlag-Pietenfeld(fun ) Ab Januar 2015 wird in Adelschlag die Aktion des Arbeitskreises Energie im Rahmen der Dorferneuerung und CO 2 Vermeidung mit einer Tauschaktion für Heizungsumwälzpumpen

anlaufen. Damit die Bürger umfassend darüber informiert werden, hat das Institut für Energietechnik ( IFE) Amberg/Weiden mit Stefan Müller einen Flyer zu diesem speziellen Thema herausgegeben. Er wird mit dem nächsten Mitteilungsblatt Ende diesen Monats an die Bürger gehen. Der Arbeitskreis unter Christian Gerner hat dazu einen Beschluß zur Höhe des Zuschusses gefassst. Beim Fischerwirt in Pietenfeld konnte Gerner neben Stefan Müller und Josef Beyer vom IFE auch den 3. Bürgermeister Rainer Behr und die Gemeinderäte Maria Gsandner und Werner Schmelz begrüßen.

Weitere Punkte der Sitzung war ein Fleyer des IFE generell zu Energiesparaktionen und die neuen Zahlen zu den geplanten Wärmenetzen in Ochsenfeld und Möckenlohe.

Der Gemeinderat hatte in der Sitzung Anfang Dezember als Vorgabe den Betrag von 5000 Euro für die Pumpentauschaktion vorgegeben. Nach dem Beschluß des Arbeitskreise zu 50 Euro Zuschuß für 1 Pumpe können somit 100 Pumpen gefördert werden. Diese Deckelung wurde intensiv diskutiert, da Teile des AK hier nach der Windhundmethode vorzugehen, nicht für positiv befunden haben. Die Informationsbroschüre des IFE hat dazu die Stromeinsparung mit etwa 100 Euro jährlich berechnet. Je Haushalt wird ein Zuschuß gewährt. Beauftrag werden muß ein Fachbetrieb, der den Einbau durchführt und auch die alte Pumpe fachgerecht entsorgt. Damit will man vermeiden, das der alte Stromfresser weiterhin betrieben oder gehandelt wird. Die Rechnung ist dann bei der Gemeinde einzureichen. Ausbezahlt wird nach Eingangsstempel , solange die beschlossene Summe ausreicht. Bürgermeister Andreas Birzer vermerkt dazu auf Anfrage, das er sich bei starkem Zuspruch für eine Erhöhung der Summe einsetzen werde.

Das IFE, so Stefan Müller werde für eine Energiewende in der Gemeinde weitere Informationen in Details zu Punkten wie Dämmung, Fensterwechsel oder Stromeinsparpotential bei der Beleuchtung oder zu Kühlgeräten geben. Sie sollen mit speziellen Vorschlägen im nächsten Jahr an die Bürger gehen. Denkbar ist auch jeden Monat gezielt einen Bereich zusammen mit dem VG-Blatt vorzustellen. Auch der Energie-AK wird mitarbeiten, um die Resonanz bei den Bürgern zu erhöhen.

Josef Beyer stellte weitere Zahlen zu den angedachten Wärmenetzen in Ochsenfeld un Möckenlohe vor. In Ochsenfeld hat sich zwischenzeitlich die Diözese bereiterklärt für den Anschluß an die kirchlichen Liegenschaften 5000 Euro zusätzlich zu den normalen Kosten zu geben. Die Berechnungen zu den möglichen Energieträgern wie Hackschnitzel, Pellets oder den Spitzenlastbetrieb mit vorhandenen Ölkesseln zeigen aufgrund vorhandener Bausubstanz unterschiedliche Ergebnisse. Möckenlohe hat zwar den höheren Anschlußwert, aber aufgrund notwendiger Investitonen einen Mehraufwand,der sich in den Kosten für eine Heizeinheit wiederspiegelt. Beim derzeitigen Ölpreis ist die alte vorhandene Technik billiger. Da die für die Dorferneuerung notwendigen planerischen Schritte bezüglich angedachter Sanierungsschritte in den Straßen- bereichen noch nicht feststehen, muß noch abgewartet werden, wie gemeinsame Erdarbeiten auch für eine Breitbandverkabelung die Kosten senken können. Dies gilt auch für Adelschlag, wo an der Netzplanung noch gearbeitet wird und von einzelnen Anliegern noch Informationen eingeholt werden müssen.

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