Protokoll AK Energie Sitzung 19.11.2014

Ort: Gasthaus Meyer, Möckenlohe

Datum: 19.11.2014, 19 Uhr

Themenpunkte:

1.  Umwälzpumpentausch Aktion

2. Präsentation Enerpipe Nahwärmetechnik

Protokoll:

– Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer durch AK Sprecher Christian Gerner, mit Hinweis auf diverse Flyer anderer Pumpentauschaktionen und speziellen Verweis auf die Aktion des Landkreises von 2012

– Bürgermeister Birzer hat sich bei Fritz Holzer (Heizungsbauinnung) über andere Aktionen erkundigt. Es gibt derzeit solche Aktionen in Gaimersheim (100€ Förderung) und in Pullach (75€ Förderung). Dort muss der Tausch durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden

– Das Umwälzpumpentauschprojekt wurde auch beim LEADER Programm in der Sparte Energie angegeben. Bei Genehmigung durch LEADER würden Broschüren Druck und Referenten für öffentliche Veranstaltungen bezuschusst. Eine Anordnung erfolgt aber frühestens Februar bis März, sofern die LAG (Zusammenschluss mehrerer Gemeinden) aufgenommen wird.

– Im folgenden entspann sich eine Diskussion ob es genügt nur einen Pumpentausch durchzuführen oder auch gleich den hydraulischen Abgleich zur Pflicht zu machen. In der Praxis würde der hydraulische Ablgeich selten gemacht, so einige Wortbeiträge und einige Teilnehmer mussten sich erst aufklären lassen worum es sich dabei überhaupt handelt. Man kam zu dem Schluss, dass ein hydraulischer Abgleich sinnvoll ist, es den Pumpentausch aber zu kompliziert machen würde. Ausserdem sei es die Pflicht des Heizungsbetriebes dem Kunden einen hydraulischen Abgleich zu empfehlen. Da das Thema beim Energie sparen wichtig ist, würde man man in den Broschüren einen Hinweis dazu einplanen.

– Die Teilnehmer sprachen sich einhellig für eine Pumpentauschaktion aus, lediglich die Förderhöhe müsse der Gemeinderat festlegen. Die Sorge der AK Mitlgieder bei einer zu niedrigen Förderung ist, dass viele sich die Pumpe selbst einbauen werden und so ein Erfolg nicht messbar wäre.

– Auf einem Flyer vergangener Aktionen würde die Förderung lediglich verlost. Es erhielten nur 50 “Pumpentauscher” 50€ und 2 wurden ganz bezahlt. Der Sponsor hierfür war eine Volksbank.

– Laut Bürgermeister Birzer soll die Beantragung über ein einseitiges Formular erfolgen, das man zusammen mit der Rechnung des Fachbetriebes bei der Gemeinde abgibt. Somit soll es noch leichter gemacht werden als bei der Regenwasserzisternenförderung.

– Vor zwei Wochen waren zwei Gemeinderäte auf einem Vortragstag der Organisation CARMEN. Dabei ging es um verschiedene Nahwärmetechnologien. Daraus stellte Werner Schmelz ein Konzept von Enerpipe vor. Dort wird statt einem zentralen, großen Pufferspeicher von dem aus alle Haushalte versorgt werden, auf kleinere Pufferspeicher in jedem Anschlusshaushalt gesetzt. Somit können auch im Sommer die Wärmeverluste auch im Hochtemperaturnetz reduziert werden. Um dies zu realisieren wird gleich beim Verlegen der Nahwärmerohre eine elektrische Busleitung mitverlegt über die die Haushalte einer Zentrale ihren Wärmebedarf mitteilen. Dies wird auch im Nahwärmenetz Dollnstein so gemacht. Rentabel seien diese Nahwärmenetze, egal ob zentral oder dezentral, aber nur wenn es eine Förderung dafür gäbe.

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