Zeitungsbericht zur Energie AK Sitzung 16.10.2014

Adelschlag-Ochsenfeld (fun ) Weitere Schritte zur Realisierung von Wärmenetzen in den Orten Ochsenfeld, Möckenlohe und Adelschlag ist der AK Energie mit der Gemeinde Adelschlag bei einer Sitzung in Ochsenfeld gegangen.  Vorsitzender Christian Gerner konnte dazu neben dem dritten Bürgermeister Rainer Behr auch Josef Beyer, Stefan Müller und Christoph Vögerl vom begleitenden Institut für Energietechnik der Hochschule Amberg-Weiden begrüßen . Sie referierten dazu und legten neue Berechnungen vor. Für Adelschlag wird zudem auch ein „ Kaltwassernetz“ wie in Dollnstein miteinbezogen. Technisch ist diese Variante jedoch sehr anspruchsvoll. Momentan hat dabei das Netz in Möckenlohe die besten Karten. Der Wärmeverbrauch der cirka ein dutzend Anschlußnehmer einschließlich Kindergarten, Feuerwehrhaus und Pfarrhaus in Möckenlohe  in einem engen Bereich um diese Immobilien könnte auch durch weitere Anschlüsse noch erhöht werden. Hier und auch in Ochsenfeld sollen durch Gespräche „am runden Tisch“ mit der Diözese Eichstätt Zuschußmöglichkeiten erörtert und in die Gesamtinvestitionen eingebracht werden. Co2 Vermeidung ist hier das Stichwort. Zur Kostenminimierung könnte auch der Plan der Gemeinde mitbeitragen, nach Bedarf auch Leerrohre zur Breitbandversorgung in den Orten mitzuverlegen. Dazu könnten noch die hinzukommenden Investitionen der Dorferneuerung im Innerortsbereich hinzukommen, die bei Sanierungsmaßnahmen  die geplanten Verlegungen begünstigen. Insgesamt also ein anspruchsvolles Programm das eine enge Verzahnung aller Beteiligten erfordert. Eine finanzielle Beteiligung für die Wärmenetze seitens der in den drei Orten laufenden Dorferneuerung scheint offen, da die hierzu nötigen Wärmemengen in den Abschnitten nicht ausreichend vorhanden sind. Dies wurde kritisch gesehen, da die Richtlinien offenbar nicht an die Realitäten im ländlichen Raum  angepasst sind. Diskutiert wurden auch die neuen Grenzwerte, die für  Heizungen für Hackschnitzel, Pellets oder Scheitholz in Kürze gefordert werden. Josef Beyer war der Meinung, das dies technisch machbar sei. Die Industrie habe noch immer praktisch umsetzbare Lösungen gefunden.

Stefan Müller schlug für die Gemeinde die Erarbeitung eines Leitfadens für Energieinsparung vor. Das IFE werde dazu in den nächsten Wochen 3 Haustypen aussuchen und daran aufzeigen wie sinnvolle Gebäudesanierung auch bezüglich der Einsparpotentiale aussehen kann. Die Aktion zum Austausch der Heizungsumwälzpumpen wird nun konkret in die nächste Phase treten. Zum Fördervolumen wird der Gemeinderat Ende November eine Entscheidung treffen. Zusammen mit der N-Ergie könnte ein attraktives Paket entstehen um die alten Stromfresser durch neue Technik zu ersetzen.

Der AK wird in 4 Wochen in einer weiteren Sitzung die angedachten Punkte weiterverfolgen um 2015 in konkrete Umsetzungsphasen zu gelangen.

 

 

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