Möckenlohe plant CO2 Reduzierung durch Nahwärmenetzausbau

(Möckenlohe, MH) Den finalen Aufruf zur Teilnahme am kommenden Nahwärmenetz in Möckenlohe gab es am Donnerstag bei der vierten Teilnehmerversammlung aller interessierten und zukünftigen Anschlussnehmer beim Gasthof Meyer in Möckenlohe. Rund 30 Teilnehmer waren zur Veranstaltung gekommen. Darunter auch noch wenige Unentschlossene, welche die Möglichkeit nutzten, sich von den Experten noch einmal die aktuellen Zahlen und Planungsdaten vorstellen zu lassen. Nach der Einführung von Werner Schmelz (3. Bürgermeister Gemeinde Adelschlag) übernahm Lothar Behringer von den Stadtwerken Neuburg das Wort und stellte zu Beginn fest, dass das Wärmenetz mit der Anzahl der aktuell zugesagten Teilnehmer umgesetzt werden könne. Und zwar zu den Zahlen und Kosten, welche in den letzten Versammlungen eingehend besprochen wurden. Aktuell habe man 21 feste Zusagen, zählt man die fünf vorbereitenden Anschlüsse hinzu. Wenn sich bis zum 19. November 2017 – das ist die Teilnahmefrist, bis zu der die Teilnahmeerklärung abgeben werden muss – die 16 Anschlussnehmer von denen bisher keine Rückmeldung vorliegt noch für eine Teilnahme entschließen, macht dies das Projekt im Ganzen nur besser. Denn die Nachricht an die Anwesenden war klar: der Zug fährt ab. Die Türen stehen aber noch offen, sodass noch mit aufgesprungen werden kann. Das machten die Vertreter des Lenkungskreises, welcher aus Anwohnern aus Möckenlohe und der Bürger-Energie-Genossenschaft, sowie den Stadtwerken Neuburg besteht deutlich. Um auch den aktuellen Anschlussnehmern Planungssicherheit gewährleisten zu können, wird bald mit der konkreten Planung begonnen. Für eine einfache Darstellung des Vergleichs zwischen Ölheizung bzw. dem Heizen mit Holz und dem zukünftigen Anschluss an das Wärmenetz hatte Günter Wideburg vom Lenkungskreis extra einen Vergleichsrechner erstellt. Dieses Excel-Tool stellte er am Abend ausgiebig vor. Damit wird es den Teilnehmern und noch Unentschlossenen sehr viel einfacher gemacht, sich selbst einen individuellen Vergleich zu erstellen. Um den Preis-Rechner baldmöglichst zur Verfügung zu stellen, wird dieser mit allen Unterlagen zum Abend im Portal „Zukunft Adelschlag“ veröffentlicht. Bei Fragen zur Bedienung des Rechners könne man sich gerne an Werner Schmelz oder die Genossenschaft wenden. Auch die Kommunikation zwischen Lenkungskreis und den Teilnehmern des Nahwärmenetzes war ein wichtiger Punkt des Abends. Dr. Bernd Weber von der Genossenschaft stellte klar, dass nicht der Lenkungskreis oder die Genossenschaft selbst über das Wärmenetz entscheide, sondern die Teilnehmer selbst. Dazu mache der Lenkungskreis lediglich abgestimmte Empfehlungen, welche dann aber in zukünftigen Versammlungen von den Teilnehmern diskutiert und entschieden werden müssen. Kurz vor Ende der Veranstaltung bot Werner Schmelz noch eine Besichtigung der Nahwärmenetze Dittenheim und Pfofeld an. Diese findet am Samstag, den 18. November 2017 statt – also einen Tag vor Abgabefrist der Teilnehmererklärungen. So können sich auch Spätentschlossene noch ein letztes eigenes Bild vom Betrieb und den Zahlen eines Wärmenetzes machen. Interessenten für die Besichtigung werden gebeten sich bei Werner Schmelz anzumelden. Eine gemeinsame Abfahrt ist für Samstag, den 18. November 2017 um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Kirche in Möckenlohe geplant. Abschließend erging seitens des 3. Bürgermeisters noch einmal der Appell an alle Anwesenden, dass man mit der Verwirklichung des Wärmenetzes nicht nur etwas für seinen eigenen Komfort tue, sondern eben auch einen Teil zum Schutz des Klimas und zur Senkung der CO2-Ausstoßes unternehme. Bei Fragen zum Wärmenetz stehen Werner Schmelz und die Genossenschaft gerne zur Verfügung.

Vergleichsrechner Wärmenetz Möckenlohe

2017_11_26 Übersicht Teilnehmer Nahwärmenetz in Möckenlohe

Konkrete Zahlen zum geplanten Nahwärmenetz in Möckenlohe

Vortrag seitens des Lenkungsausschuss/Arbeitskreis NWN-Möckenlohe
Im Bild                                                                                                                                                                       (von rechts 1.Bgm. Andreas Birzer, Günter Wideburg, Dr. Bernd Weber,
3.Bgm. Werner Schmelz, Xaver Brickl,  Lothar Behringer (verdeckt) und Manfred Rößle

Nach der Auftaktveranstaltung im Februar diesen Jahres fanden sich, auf Einladung der Bürger-Energie-Genossenschaft und dem 3. Bürgermeister Werner Schmelz, die Teilnehmer des zukünftigen Nahwärmenetzes und weitere zahlreiche Interessenten im Gasthof Meyer in Möckenlohe ein, um sich die konkreten Zahlen und Berechnungen von den Referenten vorstellen zu lassen. In seinen einleitenden Worten zur Veranstaltung begrüßte Werner Schmelz die Vertreter der Gemeinde und der Kirche – unter ihnen Pfarrer Bernhard Kroll und Bürgermeister Andreas Birzer. Außerdem hob er die gute Zusammenarbeit mit der Genossenschaft und allen Beteiligten hervor und freute sich über das sehr große Interesse der Anlieger und Teilnehmer. Im Anschluss an die Begrüßung stellte Lothar Behringer von den Stadtwerken Neuburg/Donau die konkreten Zahlen und Berechnungen, welche auf Grundlage der Datenerhebung der letzten Wochen erstellt wurden vor. Bisher hätten sich 38 Teilnehmer für das Wärmenetz gefunden. Zusammen würde dies einer Gesamtwärmemenge von 1,2 MW (entspricht ca. 150.000l Heizöl pro Jahr) und einer Anschlussleistung von 779 kW entsprechen. Außerdem wurde hervorgehoben, dass im gesamten Verlauf des Projekts sehr großer Wert auf Transparenz gelegt wird. Zu den aktuellen Bruttopreisen ergänzte Lothar Behringer, dass man hier von dem Worst-Case ausgegangen sei und sehr konservative Berechnungen angestellt habe. Im besten Fall könne man so eine Ersparnis von ca. 15% erzielen, schlechter werden die Zahlen hingegen auf keinen Fall. Für den Einzelnen bedeutet das einen monatlichen Wärmebereitstellungspreis von 119 € (brutto), sowie einen Arbeitspreis für die Wärme von 7,14 ct/kWh (brutto). Um eine möglichst gerechte Verteilung zu erreichen, müssen Großabnehmer ab einer Leistung von 15 kW für jedes weitere kW 3,48 € pro Monat bezahlen. Die detaillierten Zahlenbeispiele können der Präsentation entnommen werden. Neben der Preisstabilität würden mit der Umstellung auf ein Nahwärmenetz auch ein erheblicher Komfort und Zukunftssicherheit einhergehen. Außerdem bleibt die Wertschöpfung durch die Genossenschaft in der Region. Auch besteht die Möglichkeit, einen direkten Anschuss von Leerrohren für Breitbandausbau ins Haus zu legen.

Nach der fundierten Vorstellung der Berechnungsgrundlagen, erläuterten Manfred Rößle und Dr. Bernd Weber von der Genossenschaft noch die weiteren anstehenden Schritte. Im nächsten Planungsabschnitt bis September werden die Teilnahmeerklärungen der Anschlussnehmer eingesammelt. Bei der Teilnahmeerklärung handelt es sich um eine verbindliche Zusage zur Teilnahme am Nahwärmenetz. Damit verbunden ist eine Zahlung in Höhe von 900 €. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus vier Anteilen an der Genossenschaft in Höhe von jeweils 100 €, sowie 500 € Anzahlung auf den Herstellungspreis, welcher wiederum bei Anschluss mit der ersten Rate verrechnet wird. Sollte das Nahwärmenetz gegen alle Prognosen nicht realisiert werden können, so wird das Geld zurückerstattet. Entscheidet sich jedoch ein Anschlussnehmer nachträglich gegen das Nahwärmenetz gibt es keine Erstattung. Neben der Teilnahmeerklärung bietet die Genossenschaft in nächster Zeit auch Energieberatungen von unabhängigen Energieberatern an. Dies ist vor allem wichtig für mögliche Förderungen und Zuschüsse im Zuge der Umstellung der Wärmeversorgung. Termine für die Energieberatungen sollen bitte über Werner Schmelz vereinbart werden.

Am Ende der Veranstaltung gingen die Referenten noch auf die Fragen und Anregungen der Anwesenden ein und Xaver Brickl – Mitglied des Arbeitskreises und Lenkungsausschusses – schilderte noch seine sehr positiven Eindrücke von der Besichtigung anderer Nahwärmenetze. Zudem appellierte er an alle Anwesenden sich für den Anschluss an das Nahwärmenetz zu begeistern und die einmalige Chance, zusammen mit der Genossenschaft, zu nutzen.

Werner Schmelz organisiert außerdem eine Besichtigung des Nahwärmenetzes in Mörnsheim für den 19. Juli 2017.

Aktueller Stand Besichtigung in Mörnsheim:

Treffpunkt ist um 15:15 Uhr am Parkplatz an der Kirche in Möckenlohe. Dort sammeln wir uns für eine Fahrgemeinschaft. Es können auch Personen mitfahren, die keine anderen mobilen Möglichkeiten haben. Abfahrt ist dann pünktlich um 15:20Uhr nach Mörnsheim. Um 16:00 Uhr wird uns                         Bgm. Richard Mittl empfangen.

 

Weitere Unterlagen zum Ansehen bzw. Downloaden :

2017_07_05 Teilnehmererklärung mit Beitrittserklärung

2017_07_05 Terminplan und Bauzeitenplan

BEG ND-SOB-AIC-EI – 3. Teilnehmerversammlung Nahwärme Möckenlohe – 05.07.2017

2017_02_07 Übersicht Teilnehmer Nahwärmenetz in Möckenlohe

Zeitungsbericht NWN Möckenloge am 11.07.2017

Termine für Bürgerversammlungen zur Dorferneuerung für die Ortsteile Möckenlohe und Ochsenfeld.

Alle Bürger unserer Gemeinde sind herzlich eingeladen, in den Bürgerversammlungen aktiv sich zu engagieren und Beiträge und Ideen für die Gestaltung unseres Ortbildes mit konstruktiven Vorschlägen mitzuwirken.                                                                          In diesen Bürgerversammlungen werden die bisherigen Maßnahmen aus dem Gemeindeentwicklungsprozess vorgestellt, Möglichkeiten der Umsetzung vor Ort soll aufgezeigt werden. Ideen der Bürger werden mit in das Konzept aufgenommen.

Daher appellieren wir an Jedem, an diesen Bürgerversammlungen teilzunehmen.

Termine:

Möckenlohe: am Sonntag, 11.06. um 19.30 Uhr im Gasthaus Meyer

Ochsenfeld: am Freitag, 23.06. um 19.30 Uhr im Gasthaus Schißler

 

Protokoll Dorferneuerung 6. März 2017

Wichtigster Tagesordnungspunkt:

Die Verträge und Kostenvereinbarungen für die in Möckenlohe und Ochsenfeld auszuführenden Maßnahmen wurden von der TG genehmigt.

Förderung Privatmaßnahmen:

Laut Frau Karger wird das Fördergebiet für private Maßnahmen  vom Amt für ländliche Entwicklung enger ausgelegt als das angeordnete Verfahrensgebiet. Daher wurden 2  privat beantragte Maßnahmen abgelehnt, da diese nun nicht im Fördergebiet liegen.

Planungsstand Gemeindehaus Adelschlag:

Das Projekt Gemeindehaus Adelschalg wird weiterhin im Gemeinderat diskutiert und es wird ein Planer gesucht. Es steht jedoch noch keine Variante fest. Die Planungen sollen jedoch mit dem Arbeitskreis Gemeindehaus eng abgestimmt werden.

Gemeindehäuserer, die als Modell dienen könnten, sollten besichtigt werden.

Beispiel Oberdolling: Das dortige Gemeindehaus sollt besichtigt werden und dazu erfolgt eine Einladung von Andreas Birzer.

Objektplanung von Frau Kattinger:

Frau Kattinger stellte ihr weiteres Vorgehen für die Objektplanung für die beiden Orte Möckenlohe und Ochsenfeld  vor. Hierbei erläuterte sie das vorrangige Ziel für Möckenlohe, Verkehrsberuhigung in die Ortsmitte zu bringen.

Beschlossen wurde,  dass in den beiden Ortsteilen ein Termin für alle Bürger einberufen wird, damit die vor Ort lebenden Bürger sich ein umfassendes Bild der geplanten Maßnahmen machen können. Außerdem soll jeweils der Arbeitskreis Ortsbild einbezogen werden.

Ochsenfeld, 10. 03.2017

Schriftführerin: Anne Neidert

Weiterer Schritt zur Realisierung Nahwärmenetz Möckenlohe

Möckenlohe (fun ) Einen weiteren Schritt zur Realisierung hat das geplante Wärmenetz in Möckenlohe mit der Zusammenkunft möglicher Anlieger im Gasthaus Meyer getan. Werner Schmelz, Adelschlags dritter Bürgermeister, konnte dazu viele interessierte Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen auch Pfarrer Bernhard Kroll, sowie Referenten von der Bürgerenergiegenossenschaft Neuburg-Schrobenhausen und von den Stadtwerken Neuburg begrüßen. Schmelz streifte die Ausgangslage, die zuerst ein kurzes Ortsnetz vom Bereich Kindergarten bis zum Pfarrhaus vorsah. Auslöser war auch die im Ort laufende Dorferneuerung, hier wollte man bauliche Effekte ausnutzen, Straßenerneuerungen stehen mit an. Zudem ist die Versorgung mit Breitband ein Teil der Ziele der nächsten Jahre. Diese Kooperation soll auch Kosten verringern und unnötige Aufbrüche vermeiden. Nunmehr zeigten bei weiteren Erkundungen einer großen Zahl von Grundbesitzern in diesem Innerortsbereich und auch darüber hinaus Interesse, sich an das Netz anzuschließen. Zwischenzeitlich hat der Gemeinderat auf Wunsch der Bürger zugestimmt, die Organisationsform der Investitionen in einer Bürgerenergiegenossenschaft zu bündeln. Seitens der Gemeinde sind Werner Schmelz und Christian Meier aus Möckenlohe als Vertreter in einem Organisationgremium für das Wärmenetz eingesetzt. In der numehr zweiten Teilnehmerversammlung wurde ein Zeitplan zur Abwicklung vorgestellt. Das Energiedatenblatt, das Lothar Beringer von den Stadtwerken vorstellte, wird nun als Hausaufgabe für die angedachten Immobilien ausgefüllt werden müssen. Werner Schmelz bot dazu auch Hilfestellung an. Bei ihm sollen dann die Datenblätter in den nächsten Wochen eingehen. Aus den Angaben, die z. beheizbare Wohnfläche, Heizsysteme oder auch durchgeführte oder geplante Sanierungsmaßnahmen im Wärmedämmbereich umfassen, soll neben dem derzeit eingesetzten Brennstoff und der verbrauchten Menge noch eine Vielzahl von anderen Parametern aus einer exakte Berechnung der erforderlichen Leistung des  Netzes errechnet werden. Ob der Anschluß eines Glasfaseranschlusses erwünscht sei oder auch der derzeitige Stromverbrauch aufgezeigt werden soll, auch für die Zukunft sollen Daten erhoben werden. Man will bei dieser Investition auch in die Zukunft wegen einer möglichen Stromeigenversorgung über die bereits vorhandenen oder noch zu installierenden Voltaikanlagen nachdenken.                                                                       Manfred Rößle und Matthias Maile von der BEG gingen auf weitere Fragen im Detail ein. Dazu gehört natürlich die Finanzierung, zu der verschiedene Modelle, auch über KFW-Zuschüsse  angeboten werden können.  Bei der BEG ist auch eine finanzierende Mitgliedschaft möglich. Angefragt war auch ein Abzweig im geplanten Netz, die beim Bau realisiert, aber wegen eigener neuer Heizsysteme noch nicht direkt anzuschließen wäre. Dies wäre möglich, da später ohne einen großen Aufwand  und Grabarbeiten zugeheizt werden kann, so eine Aussage.  Eine weitere Anliegerversammlung nach Auswertung der Energiedatenblätter ist voraussichtlich am 05.Juli vorgesehen. Hier können dann schon Kostenpositionen aufgezeigt werden. Ausschreibungen um die Jahreswende lassen ein Netz das Ende 2018 in Betrieb gehen könnte, realistisch erscheinen.                                                                                                            Matthias Maile, der Geschäftsführer der BEG Neuburg zeigte den Anwesenden dann noch insgesamt die Aktivitäten der BEG auf, die nun über das Mörnsheimer Projekt auch in den Landkreis Eichstätt reicht. Bernd Weber vom Energiebüdel Eichstätt war am Abend in Möckenlohe auch präsent. Zur weiteren Mitarbeit am örtlichen Projekt konnten nun Werner Schmelz als Koordinator und zusammen mit Gemeinderat Christian Meier auch als Vertreter der Gemeinde, Klaus Wittmann für die Pfarrgemeinde, sowie Xaver Brickl und Günter Wideburg für die Anlieger in Zusammenarbeit in  den weiteren Planungen gewonnen werden. Bei der weiteren Diskussion wurden auch die Aspekte des Umweltgedankens und der Zusammenarbeit in einer örtlichen Genossenschaft als für die Dorfgemeinschaft sehr förderlich angesehen. Der BEG Neuburg und den Stadtwerken wurde für die fachliche Hilfe ein großes Lob unter Beifall der Anwesenden ausgesprochen.

Anlage:

Bild:  vl.l. links die AK -Mitglieder Günter Wideburg, Xaver Brickl, Koordinator Werner Schmelz und von der BEG Neuburg Geschäftsführer Matthias Maile.

Terminplan/Datenaufnahme

 

2017-02-08 001 2017-02-08 002

Fahrplan – Aktuell

Datenaufnahme – final

Datenaufnahme – final

BEG ND-SOB-AIC-EI – 2. Teilnehmerversammlung Nahwärme Möckenlohe – 08.02.2017

Präsentation Möckenlohe

B e k a n n t m a c h u n g Dorferneuerung Adelschlag III

Am Mittwoch, den 07. Dezember 2016 findet um 19.00 Uhr im
Rathaus Adelschlag, Bahnhofstraße 7, eine Sitzung des Vorstandes der 
Teilnehmergemeinschaft Adelschlag III statt.

Tagesordnung:

  1. Adelschlag – Gemeinschaftshaus: Abschluss des Städtebaulichen Konzeptes
  2. Weiteres Vorgehen in Möckenlohe und Ochsenfeld (Vertragsgestaltung, Abgrenzung des Planungsauftrags, etc.)
  3. Sonstiges

Die Sitzung zu den Tagesordnungspunkten 1-2 ist öffentlich.

gez.

Roswitha Karger

Techn. Amtsrätin

Um rege Teilnahme aller Bürger wird gebeten!

Vorstellung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes Rathausplatz Adelschlag‏

Am 20.07.2016 wurde das städtebauliche Konzept für den Rathausplatz Adelschlag in der Schule Adelschlag vorgestellt.

Zu Beginn wurden alle 6 entwickelten Varianten vorgestellt. Zuvor wurden vom zuständigen Arbeitskreis bereits 3 Varianten herausgesucht die weiterverfolgt werden sollen. Eine davon mit bestehendem Rathaus, die anderen beiden mit Abriss des bestehenden Rathauses.

Download (PDF, 6.67MB)

1. Schritt für ein Nahwärmenetz in Möckenlohe

Die Teilnehmer für ein neues Nahwärmenetz in Möckenlohe treffen sich
am 13.07.2016 (19:30 Gasthof Meyer Möckenlohe) zu einer ersten gemeinsamen Sitzung.
Ziel dieses Abend ist es, herauszufinden, welche Gesellschaftsform für das
Nahwärmenetz möglich und auch umsetzbar ist. Dieser Abend dient als Informationsabend und zur Findung der Gesellschaftsform. Voraus geht ein interessanter Vortrag über Konzeptvorstellungen der Stadtwerke Neuburg.

Tagesordnung der 1. Teilnehmerversammlung Nahwärmenetz Möckenlohe

1.) Begrüßung durch den 1.Bgm. Birzer / 3.Bgm Schmelz

2.) Konzeptvorstellung Stadtwerke Neuburg (Vortrag von Herrn Lothar Behringer)

3.) Hauptthema Vorstellung der Gesellschaftsformen:

a.) Bürger-Energie-Genossenschaften BEG (Vortrag von Herrn Peter Mießl Vorstandsvorsitzender BEG )

b.) Betrieb gewerblicher Art seitens der Kommune (Vortrag Herr Andreas Birzer, 1.Bgm. Adelschlag)

4.) Vorstellung der interessierten Teilnehmer am Nahwärmenetz Möckenlohe (Vortrag Werner Schmelz, 3.Bgm.)

5.) Weiteres Vorgehen:

a.) Hinweis an alle Teilnehmer: alle Vortragsunterlagen werden im Bürgernetz „Zukunft Adelschlag“ eingestellt.

b.) Die Entscheidung der Gemeinde Adelschlag, welche Gesellschaftsform gewählt werden soll, ist im Gemeinderat abzustimmen!
Daher ist es wichtig, ein Stimmungsbild der Teilnehmer vor der Gemeinderatsitzung zu erhalten.
Die Teilnehmer werden daher von der Gemeinde schriftlich angefragt und können Ihr persönliches Votum vor der Gemeinderatssitzung klar zum Ausdruck bringen.

6.) Fragen und Antworten

7.) Schlussrede 1. Bgm. Birzer

Unterlagen:

Konzeptvorstellung Stadtwerke Neuburg

Vorstellung der BEG Möckenlohe

Betrieb gewerblicher Art als mögliche Rechtsform

Darstellung des Teilnehmerkreis

Vorstellung städtebauliches Konzept

Derzeit wird von Frau Architektin Dentele im Auftrag der Dorferneuerung mit der Vorstandschaft und dem Arbeitskreis Gemeinschaftshaus ein städtebauliche Konzept für den Bereich Rathausplatz mit Feuerwehr und Gemeinschaftshaus erarbeitet.
Am 06.07. wird im Gemeinderat das Projekt vorgestellt. Anschließend wird am 20.07 Details der breiten Öffentlichkeit in der Schule vorgestellt.
Aufgabe für die Architektin war:
– Städtebauliche Einfügung in die Bahnhofstraße
– Platzcharakter
– Alternativen mit und ohne altem Rathaus
– Umsetzung des Raumbedarfs

Dies ist KEINE Objektplanung! Genaue Ausmaße, Größe, Lage der Toiletten, … sind nicht Gegenstand der Betrachtung.
Wie geht es hier weiter?
– Die Gemeinde ist Bauherr, nicht die Dorferneuerung!
– Gemeinderat entscheidet darüber
– Festlegung auf ein Konzept (mit oder ohne dem alten Rathaus)
– Finanzierung (Förderung FFW, Förderung Schützen, Eigenleistung, Pauschale der Dorferneuerung oder über ELER-Programm, weitere Fördermöglichkeiten)
– Auswahl eines Planers
– Detaillierte Objektplanung